Diesmal wirklich: Weber weg!

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Alles hat ein Ende nur der Weber hat zwei

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So haben die Verantwortlichen den Abschied von KAC-Trainer Christian Weber garantiert nicht geplant.

Nun scheinen es die Klagenfurter aber wirklich ernst zu meinen. Wie sie auf ihrer Website berichten, ist der Schweizer fürs Erste beurlaubt.

Gründe dafür wurden keine genannt, aber mit den letzten Ergebnissen und einem Blick auf die Tabelle liegen genug auf der Hand.

Der vorläufige Schlusspunkt wurde am Freitabend mit einem veritablen 2:8-Debakel in Linz gesetzt.

Vermeintliche Entlassung nach Derby-Sieg

In der Tabelle rangieren die Rotjacken auf Platz neun und liegen zwölf Zähler hinter dem Tabellenführer aus Wien.

Eigentlich war die Zeit von Weber in Klagenfurt schon vor gut einer Woche zu Ende. Trotz eines 3:0-Derbysieges gegen den VSV berichteten Kärntner Tageszeitungen von seinem Aus.

Das Dementi vom Verein folgte prompt. "Es gibt derzeit keine Trainerdiskussion, der KAC konzentriert sich auf das Erreichen der Top Sechs", hieß es von Seiten des Vereins noch am selben Tag.

Während der Rückstand nach dem Derby auf Platz sechs, das ein Ticket für die Platzierungsrunde bedeutet, einen Zähler betrug, ist er mit aktuell drei Punkten bis zum rettenden Ufer noch immer in Reichweite.

Olsson übernimmt das Ruder

Nun soll das Minimalziel Co-Trainer Christer Olsson bewerkstelligen. Die Spieler zeigen sich von der Entscheidung unbeeindruckt. "So ein Trainerwechsel kommt vor, alle von uns haben das schon einmal erlebt. Wir müssen jetzt wie Profis weiterarbeiten", so Kapitän Tommy Koch. Die Mannschaft wurde von dem Wechsel an der Bande bereits informiert.

Olsson will vor allem die Defensive stärken. "Den Puck erobern, schnell umschalten und viel Druck auf den Gegner ausüben", gibt er als Motto vor.

"Man darf sofortige Besserung nicht erwarten"

Der 42-Jährige versucht aber die Erwartungshaltung gering zu halten. "Man darf nicht erwarten, dass wegen des Trainerwechsels alles besseer wird. Es ist ein Prozess. Auch die Mannschaft muss hart für den Erfolg arbeiten."

Der Schwede hatte bereits einmal das Kommando auf der Klagenfurter Bank, als sich Weber eine Auszeit nahm, um mehr Zeit für seine erkrankte Frau zu haben.

Damals holte Olsson in drei Spielen fünf Punkte. Während der Kader unverändert bleibt, ist die ein oder andere Veränderung im Line-up geplant.

 

Andreas Terler

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