"Haie"-Profi wegen Marihuana-Weitergabe freigestellt

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Mit Drogenvorwürfen sieht sich ein Stürmer des Innsbrucker Eishockey-Erstligisten HCI konfrontiert. Laut Donnerstagausgabe der Tiroler Tageszeitung (TT) soll der Spieler Marihuana an Freunde weitergegeben haben. Der Verein stellt mit Donnerstag den Verdächtigen vom Training frei. Die Entscheidung ist solange Aufrecht, bis der Sachverhalt geklärt ist.

Der Name bleibt noch im Verborgenen

Der Stürmer war Anfang Oktober einige Stunden in Verwahrungshaft, sei aber nach einem "umfangreichen Geständnis" wieder auf freiem Fuß gesetzt worden. Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler wollte dies auf Anfrage "weder bestätigen noch dementieren".

Im Zusammenhang mit dem aufgeflogenen Suchtgiftring sitzen drei Innsbrucker seit Oktober in Untersuchungshaft. Dem Trio werden massive Verstöße gegen das Suchtmittelgesetz vorgeworfen.

So sollen zwei Verdächtige - Brüder im Alter von 22 bzw. 25 Jahren - seit 2009 mehr als zehn Kilo Marihuana und Tausende Ecstasy-Tabletten von der Schweiz nach Tirol geschmuggelt und vorwiegend in Innsbruck weiterverkauft haben. 500 Pillen und ein halbes Kilo Marihuana wurden von den Ermittlern beschlagnahmt.

Nicht jeder Rauch ist legal

Der dritte Lieferant setzte offenbar auf eine professionelle Plantage inklusive Beleuchtungs- und Bewässerungssystem sowie 50 Hanfpflanzen. Etwa 50 Marihuana- und Ecstasy-Käufer wurden von den Kriminalisten angezeigt.

"Haie" distanzieren sich von Drogen

Der Verein HC TWK Innsbruck distanziert sich in einer Stellungnahme am Donnerstag "von jeglichen kriminellen Aktivitäten im Bezug auf Drogen".

HCI-Vorstand Norbert Ried verweist auf die noch laufenden Ermittlungen. Aktivitäten mit Drogen würden "aufs Schärfste" verurteilt. Solange der Sachverhalt aber nicht restlos geklärt sei, gelte aber die Unschuldsvermutung.

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