In der CHL haben die Capitals bislang nur gejubelt

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Damit hätten wohl die wenigsten gerechnet:

Die Vienna Capitals sind nach drei Spielen in der Champions Hockey League noch makellos.

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Capitals in Schweden Außenseiter

Nach dem erfolgreichen Heimdoppel im August gegen Färjestad und Oslo sowie dem Auswärtssieg gegen die Norweger am Donnerstag stehen die Hauptstädter mit dem Punktemaximum da.

Mit einem weiteren Dreier am Samstag gegen das von Ex-Capitals-Coach betreute Färjestad würden die Wiener das Tor zum Viertelfinale weit aufstoßen.

Kapitän Jonathan Feland freut sich schon auf das erneute Duell mit seinem ehemaligen Trainer und tönt: „Wir müssen uns in Europa vor niemandem mehr verstecken.“

Zittern müssen die Caps sicher nicht, ein Spaziergang wird das Unterfangen allerdings ebenfalls nicht, schließlich brennen die Schweden nach der überraschenden Niederlage im Auftaktspiel auf Revanche und gelten zu Hause in der Löfbergs Lila Arena als Favorit.

Daneben konnte sich Färjestad am Donnerstag erst nach Verlängerung gegen Zürich durchsetzen und benötigt daher dringend Punkte.

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Pokel ist sauer

Das weiß auch Headcoach Tom Pokel und tritt vor der wichtigen Partie auf die Euphoriebremse.

„Wir dürfen nicht dem Irrtum unterliegen, dass wir so gut sind“, warnt der 47-jährige US-Amerikaner. Harte Worte, völlig daneben liegt der Trainer mit seiner Einschätzung allerdings nicht, denn gegen Oslo waren die Caps eigentlich das schwächere Team, siegten aber aufgrund ihrer Effizienz.

„Spielen wir so wie gegen Valerenga, werden wir keine Chance bekommen und eine hohe Niederlage kassieren,“ streicht Pokel noch einmal heraus, wie sehr ihn der Auftritt in Oslo geärgert hat.

Mental nicht bereit

„Es war ein schweres Spiel und ein wichtiger Sieg für uns. Valerenga hat sehr gut gespielt und hätte genauso gut gewinnen können“, weiß auch Goalie Matt Zaba.

Vor allem die zahlreichen Fehler in der eigenen Zone und im Spielaufbau waren dem Coach ein Dorn im Auge. Den größten Aufholbedarf ortet Pokel allerdings nicht im technischen oder taktischen Bereich, sondern im Kopf.

„In diesem Zusammenhang muss man mental bereit sein und insbesondere im eigenen Drittel einfach spielen“, predigt er.

Gruppensieg kann fixiert werden

Bei all der Kritik darf man aber nicht vergessen, was zählt und das sind die Punkte. Neun haben die Capitals bereits auf ihrem Konto, kommen gegen die Schweden noch einmal drei dazu, wäre man schon fix Gruppenzweiter.

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Sollten zusätzlich auch die ZSC Lions Zürich verlieren, wäre den Caps sogar der Gruppensieg und damit der Aufstieg sicher.

Ein Szenario, mit denen wohl noch weniger gerechnet haben.

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