Zu schön: Ein Land dreht durch

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Zu schön? Ein Land schwärmt für einen Teenager

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Und plötzlich ging die Post ab.

Sabina Altynbekova war ein gewöhnlicher Teenager, als sich plötzlich ihr Leben schlagartig änderte.

Die 17-jährige Kasachin gehört zu den stärksten Volleyball-Spielerinnen ihres Landes und wurde daher in den Kader für die Asien-Meisterschaft der Unter-19-Jährigen nominiert.

Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen trat sie die Reise in die taiwanesische Hauptstadt Taipeh an, um ihr Heimatland zu vertreten. Was dort passierte, veränderte das Leben der 1,82m großen Spielerin.

Altynbekova outet sich als Beckham-Fan

Von 0 auf 100

Altynbekova wurde von zahlreichen Medien ob ihres attraktiven Äußeren ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Zeitungen, die der Veranstaltung für gewöhnlich nur einen Einspalter gewidmet hätten, druckten plötzlich Sonderseiten über die brünette Schönheit.

Auch in ihrem Heimatland griff man die Thematik auf, seither herrscht ein riesiger Hype um den Teenager. Ihre Follower-Zahl auf Instagram hat sich vervielfacht, aktuell hält Altynbekova bei mehr als 221.000 Anhängern – Tendenz stark steigend.

Kolleginnen eifersüchtig

Die Freude über den rasant gestiegenen Bekanntheitsgrad hält sich allerdings in Grenzen – zumindest in ihrem Umfeld. Die Mannschaftskolleginnen reagieren eifersüchtig und echauffieren sich darüber, dass sämtliche Aufmerksamkeit auf die hübsche Altynbekova gerichtet ist.

Selbst ihr Trainer hat die Schnauze voll. „Es ist unmöglich, auf diese Weise zu arbeiten“, beschwerte sich Nurlan Sadikov. „De Menge benimmt sich so, als würde lediglich eine Spielerin bei den Asien-Meisterschaften spielen.“

Sabina Superstar

Auch eine große kasachische Tageszeitung griff die Fokussierung auf die 17-Jährige auf und titelte: „Fans starren auf sie und verfolgen die Meisterschaft gar nicht mehr.“

"Zu viel für mich"

Und was sagt die Betroffene selbst zum Wirbel? Sie gibt sich bescheiden. „Zunächst war ich geschmeichelt, aber das wird alles ein bisschen zu viel für mich.“

Sie fühle sich zwar geehrt, doch eigentlich will sie aus einem anderen Grund die Aufmerksamkeit der Leute erregen: „Ich will mich auf Volleyball konzentrieren und dafür berühmt sein – und wegen nichts anderem.“

Die Kontinental-Meisterschaft beendete Kasachstan übrigens auf Rang sieben. Den nationalen Medien war es allerdings nur eine Randnotiz wert.

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