Zwei ehemalige Funktionäre angeklagt

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Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat laut einem "Kurier"-Artikel Anklage gegen zwei ehemalige Funktionäre von Volleyball-Vizemeister Aich/Dob erhoben.

Wie die Tageszeitung am Mittwoch berichtete, soll einer der beiden als Amtsdirektor des Klagenfurter Finanzamts Firmen positive Prüfungen in Aussicht gestellt haben, wenn sie die den Verein finanziell unterstützen.

Anklage wegen Amtsmissbrauch

Die Anklage lautet in diesem Fall auf Amtsmissbrauch, Bestechlichkeit, Geschenkannahme, Untreue und Abgabenhinterziehung, so der "Kurier".

Dem zweiten Funktionär werde Abgabenhinterziehung und Untreue vorgeworfen. Inwieweit andere Personen im Verein in die mutmaßlichen Vorgänge eingeweiht waren, sei unklar. Da jedoch dahin gehender Verdacht besteht, ist demnach auch Aich/Dob selbst angeklagt.

Es gehe um eine Schadenssumme von "mehreren hunderttausend Euro", zitierte der "Kurier" einen Sprecher der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Aich/Dob drohe im Fall eines Schuldspruchs eine Verbandsgeldbuße.

Derzeit keine Auswirkungen auf Spielbetrieb

Sportdirektor Martin Micheu bestätigte die Anklage gegenüber der "Austria Presse Agentur". Der Spielbetrieb sei aufgrund der rechtlichen Probleme in den nächsten Monaten aber nicht gefährdet.

"Das ist noch kein Thema. Es ist derzeit noch vieles in Schwebe", sagte Micheu. Neben der heimischen Meisterschaft ist Aich/Dob im Herbst auch in der Champions League vertreten.

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