Warm: "Wir sind in Europa angekommen"

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Österreichs Volleyballer beendeten die European League auf dem vierten Platz der Vorrundengruppe B.

Die fünf Siege, die eine neue Bestmakre in der ÖVV-Historie darstellen, geben Teamchef Michael Warm Anlass, zufrieden Bilanz zu ziehen.

"Wir waren kein Kanonenfutter, konnten gut bestehen", meint der Deutsche.

"In der European League angekommen"

Die Anzahl der Siege hätte laut dem Trainer aber durchaus höher ausfallen können. "Wir haben noch zwei, drei Erfolge verschenkt, auf der anderen Seite aber auch vielleicht einen zu viel gegen die Türkei geholt."

Gegen die Sechs vom Bosporus, gegen die man bei der Heim-EM noch mit 0:3 verloren hatte, landete die rot-weiß-rote Auswahl gleich drei Siege. Zudem gewann das ÖVV-Team das European-League-Turnier in Istanbul.

Grund für Euphorie sieht Warm aber nicht: "Ich bin weit weg davon zu sagen, dass wir stabil genug sind, Mannschaften wie Türkei, Niederlande oder Tschechien immer schlagen zu können. Es kommen Tage, an denen wir gewinnen und wieder Tage, an denen wir verlieren."

"In Europa gibt es mit Deutschland, Bulgarien, Polen oder Russland auch noch Teams, die eine Klasse darüber stehen. In der European League sind wir aber angekommen."

Breiter aufgestellt

Besonders erfreut zeigt sich Warm über die Leistung der Jungen. Zumal mit Philip Schneider, Daniel Gavan und Gerald Reiser die Routiniers des Teams diesmal nicht mit dabei waren.

"Die jungen Akteure haben früh Raum erhalten, Verantwortung übernehmen müssen. Sie haben ihre Chancen genutzt und sehr gute Leistungen gezeigt", freut er sich über die größer gewordene Auswahl.

Zu besagten positiven Überraschungen darf sich auch Alexander Berger zählen. Der Akteur von Meister Hypo Tirol überzeugte durch seine Sprungkraft und stellte seine Scorer-Qualitäten unter Beweis.

Wieder gegen Tschechien

Für das Nationalteam geht es im September mit der Qualifikation für die EM-Endrunde 2013 in Dänemark und Polen weiter. Dort bekommt es die ÖVV-Truppe mit Kroatien, Mazedonien und erneut Tschechien zu tun.

Für Warm eine machbare Aufgabe: "Wir wissen, dass es gegen Tschechien an guten Tagen klappt. Kroatien und Mazedonien sind Gegner, die wir schlagen könen."

Nach der Sommerpause werden auch die Routiniers wieder mit von der Partie sein, was den Konurrenzdruck im Team erhöht. "Wir müssen uns noch genau überlegen, welche Spieler wir mitnehmen", will sich Warm noch nicht festlegen.

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