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ÖVV-Team fordert Brasilo-Stars

Schon einen Monat vor dem Start der EuroVolley 2011 (10. bis 18. September) in Österreich und Tschechien wird allen Volleyball-Fans und jenen, die es noch werden wollen, am Mittwoch (19 Uhr) im Schwechater Multiversum eine wahrer Leckerbissen geboten.

Mit Brasilien empfangen die ÖVV-Herren erstmals die Nummer eins der Weltrangliste und Weltmeister der Jahre 2002, 2006 und 2010 in Österreich zu einem freundschaftlichen Länderspiel.

Lange Tradition

Brasilien bedeutet nicht nur Samba, Rio de Janeiro, Copacabana und Fußball, sondern eben auch Spitzen-Volleyball.

Seit 1956 waren die Südamerikaner bei allen Weltmeisterschaften vertreten und auch bei allen Olympischen Spielen (seit 1972) waren die Brasilianer seit der Einführung der Sportart dabei.

Nicht zu vergessen sind die Beach-Volleyballer, die ebenfalls seit Jahren die internationalen Turniere der Frauen und Herren dominieren.

Keine Blasphemie

„Brasilien ist wirklich das Beste, was es in der Volleyball-Welt zu sehen gibt“, freut sich ÖVV-Präsident Peter Kleinmann, der die Volleyball-Begeisterung auch schon vor Ort kennen lernen durfte, auf dieses besondere Highlight.

"Als ich einen Brasilianer gefragt habe, welchen Stellenwert Volleyball in seinem Land hat, hat er gesagt: Die Nr. 1 Sportart ist Volleyball."

Unglaublich, oder? Das dachte sich auch Kleinmann, der nachhakte: "Als ich noch einmal nachgefragt habe, schließlich ist Brasilien ja vor allem für seine Fußballer bekannt, sagte er mir: Fußball ist in Brasilien Religion, aber Volleyball ist die Sportart Nr. 1!“, berichtete Kleinmann.

Bloß keine Überheblichkeit

Für ÖVV-Teamchef Michael Warm ist das Spiel gegen die Südamerikaner natürlich ein absolutes Highlight der Vorbereitungen auf die Heim-EM.

„Das Spiel kommt nach unserem zweiwöchigen Urlaub genau zum richtigen Zeitpunkt. Da werden wir kennen lernen, mit welchem Tempo Volleyball gespielt werden kann. So sehen wir, wie hoch die Früchte der Arbeit tatsächlich noch hängen."

"Einerseits wird es den Spielern einen Motivationsschub geben, andererseits wird das Spiel dafür sorgen, dass wir nicht mit Überheblichkeit in die heiße Phase der EM-Vorbereitung gehen“, sagte der Deutsche.

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