Warm sieht harter Quali-Gruppe entgegen

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Österreichs Volleyball-Nationalteam der Herren bemüht sich dieses und nächstes Wochenende um eine erfolgreiche EM-Qualifikation.

Diese würde jedoch nur der Gewinn von Pool B direkt bringen, dann wäre die Teilnahme an der Endrunde im Oktober 2015 in Bulgarien und Italien gesichert.

Bei Rang zwei in den Vergleichen mit Portugal, Finnland und Moldawien gebe es in einem Jahr noch eine Playoff-Chance.

Schwere Aufgabe

Die Gegnerschaft in dieser zweiten Qualifikationsphase ist stark. Mit den Finnen und Portugiesen trifft die ÖVV-Truppe auf zwei World-League-Teams, Moldawien wird als starker Qualifikant aus der ersten Phase eingeschätzt.

"Diese Quali-Gruppe ist sicher eine der härtesten, die man bekommen kann", meinte ÖVV-Teamchef Michael Warm.

"Aber wir können beruhigt als Außenseiter antreten, immerhin hat sich unsere Mannschaft gut entwickelt."

Vorbereitung macht Mut

Davon zeugen fünf Siege in fünf zuletzt in Steinbrunn im Burgenland gespielten Test-Länderspielen.

Die ersten beiden dieser Erfolge gab es gegen Montenegro, am Mittwoch mit 3:1 den bereits dritten gegen Dänemark.

"Die Vorbereitung ist sehr positiv verlaufen", betonte Warm. "Die Mannschaft hat sich kämpferisch, frisch und dynamisch präsentiert. Wir konnten auch viele Varianten ausprobieren."

Auftakt in Portugal

Der Coach kann auf einen ausgeglicheneren Kader als noch in den vergangenen Jahren zurückgreifen.

Der Deutsche weiß aber auch, dass nun härtere Gegner warten. Zuerst geht es in Vila do Conte in Portugal am Freitag (21.00 Uhr MESZ) gegen das Team des Gastgebers, am Samstag gegen Finnland (19.00) und am Sonntag gegen die Moldawier (18.30).

Exakt eine Woche danach wird in gleicher Reihenfolge in Vantaa in Finnland gespielt.

Starke Finnen

Vor den Skandinaviern hat Warm besonderen Respekt. "Finnland hat sich in die europäische Spitze nach vor gearbeitet. Eine echte Herausforderung", begann er seine Einschätzung.

"Portugal spielt schnelle Kombinationen und ist äußerst ballsicher. Sehr unangenehm, schwer zu schlagen. Dass Aich/Dob-Spieler Sequeira nur zweite Wahl ist, spricht Bände. Moldawien kam sehr souverän weiter, auf diese Mannschaft muss man aufpassen. Sie ist, denke ich, auf einem ähnlichen Niveau wie wir anzusiedeln."

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