Zum Abschluss ein 0:3 gegen Tschechien

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Die österreichischen Volleyball-Nationalteams haben am Samstag in der 2. Phase der EM-Qualifikation 0:3-Niederlagen bezogen.

Die ÖVV-Herren beendeten das Turnier der Gruppe C im Wiener Budocenter gegen Favorit Tschechien mit einem 0:3 (-20,-21,-16).

Die Damen-Equipe musste sich in Salo ebenso in Pool C dem Gastgeberteam Finnlands 0:3 (-18,-18,-15) geschlagen geben.

Am Sonntag geht es noch um 14.00 Uhr MESZ gegen Weißrussland.

Zweites Turnier in Ostrava

Die Herren-Truppe von Teamchef Michael Warm war gegen den Co-Veranstalter der EM 2011 trotz erneut guter Ansätze wie erwartet weit vom Sieg entfernt, nachdem es gegen Mazedonien einen 3:2-Erfolg gegeben hatte und gegen Kroatien immerhin ein Satz geholt worden war.

Von Freitag bis Sonntag nächster Woche geht es nun in Ostrava in dieser Reihenfolge erneut gegen Tschechien, Kroatien und Mazedonien.

Der Gesamtsieger der beiden Turniere fährt zur EM, der Zweite kommt in ein Playoff-Duell.

Aufstieg schwierig

Dass Österreich sich für diese Ausscheidung noch qualifiziert, wird mit bisher nur zwei von neun möglichen Punkten schwierig.

"Wir sind noch nicht dort, wo die Tschechen sind", meinte ÖVV-Teamchef zur klaren Niederlage gegen die Nachbarn.

"Aber wir haben gezeigt, dass wir spielerisch schon weiter sind als Länder wie Mazedonien. Gegen Kroatien haben wir uns um die Chancen gebracht, daraus mehr zu machen."

Kleinmann denkt schon weiter

Der Deutsche will sein Team nun ganz auf die Ostrava-Partien gegen die Kroaten und Mazedonier einstimmen, um hier eventuell zwei Erfolge landen zu können.

Libero Philipp Kroiss glaubt auch noch an die Qualifikationschance: "Der zweite Platz ist noch drinnen. Mein Ziel ist weiterhin, sich für die EM zu qualifizieren."

ÖVV-Präsident Peter Kleinmann glaubt zumindest fix an die EM-Teilnahme 2015: "Wir werden dann dabei sein. Tschechien ist noch besser als wir, aber nicht mehr lange."

Ohne Chance

Österreichs Damen-Team ist in Salo hingegen auf verlorenem Posten. Nach dem eher zu erwarten gewesenen 0:3 gegen Gruppenfavorit Aserbaidschan reichte es auch gegen die Finninnen zu keinem Satzgewinn.

Sonntag-Gegner Weißrussland ist stärker einzuschätzen als die Skandinavierinnen.

Ihren EM-Quali-Ausklang bestreitet die ÖVV-Equipe von Freitag bis Sonntag nächster Woche in Baku in dieser Reihenfolge erneut gegen Weißrussland, Aserbaidschan und Finnland.

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