Ein Zeichen gesetzt

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Am Mittwoch lieferten Österreichs Volleyball-Herren mit dem Sieg gegen Brasilien die Sensation in der Vorbereitung auf die in rund fünf Wochen startende Heim-EM ab.

Der 3:1 (18:25, 25:23, 25:21, 25:22)-Erfolg gegen die Südamerikaner gibt aber nicht nur der Mannschaft von Teamchef Michael Warm Auftrieb.

„Das war das richtige Signal zum richtigen Zeitpunkt. Das Nationalteam hat gezeigt, dass es mit Spitzenteams mithalten kann", lobte ÖVV-Präsident Peter Kleinmann.

Nichts Alltägliches

"Natürlich darf man die Partie nicht überbewerten, schließlich war es nur ein Freundschaftsspiel. Trotzdem Brasilien ist dreifacher Weltmeister und die Nummer eins der Welt im Volleyball", so Kleinmann weiter.

Für Österreich war es nicht der erste, aber mit Sicherheit der schönste Erfold der Vorbereitung. "Wenn man sich die bisherige Saison ansieht, haben wir Kroatien, Griechenland und die Niederlande geschlagen. Nach einem Schiedsrichterfehler haben wir knapp 2:3 gegen Spanien verloren", resümiert der ÖVV-Boss.

"Vor einem Jahr haben noch viele gesagt, dass man mit dieser Mannschaft keine starken Nationen fordern kann. Die Jungs haben aber bewiesen, dass es möglich ist."

Großes Interesse

Er sieht aber überdies einen weiteren Erfolg im Sieg gegen Brasilien.

„Das waren am Mittwoch zwei Erfolge. Ein sportlicher und ein organisatorischer. Die 3.000 Zuschauer im Multiversum bei einem Freundschaftsspiel sind ein Ausrufezeichen, dass wir auf dem richtigen Weg für die EuroVolley sind“, ergänzte Kleinmann.

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