Österreich holt gegen Belgien einen Punkt

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Österreichs Volleyball-Nationalteam der Herren ist am Donnerstag mit einer 2:3 (15,-14,16,-15,-11)-Niederlage gegen Belgien in die European League gestartet.

Zum Auftakt des Heimturniers der Gruppe A im Wiener Budocenter war die ÖVV-Truppe 1:0 und 2:1 in Sätzen in Front gegangen, musste sich letztlich aber mit einem Punkt zufriedengeben. Im zweiten Gruppenspiel besiegte die Slowakei Dänemark 3:0 (15,19,16).

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Erstmals ohne Laure und Gavan

Die Österreicher verpassten mit der Niederlage die Revanche für das vor wenigen Wochen in Belgien in der WM-Qualifikation erlittene 1:3. Allerdings boten die Gastgeber auch ohne die zurückgetretenen Daniel Gavan und Fred Laure eine phasenweise starke Leistung.

Teamchef Michael Warm sah sich dadurch in seiner Meinung bestätigt, dass die vergangenen drei Wochen die effektivsten in seiner ÖVV-Amtszeit gewesen seien.

"Wir haben fünf Sätze das gespielt, was wir uns vorgenommen haben", sagte Warm. "Im zweiten und vierten Satz konnten wir mit dem Service, als wir in Rückstand waren, allerdings nicht so Druck aufbauen."

Der Deutsche merkte auch an, dass im Entscheidungssatz nur Kleinigkeiten entschieden haben. "Zweimal, als es darauf ankam, haben wir da nicht so gut agiert. In Summe bin ich aber mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden."

Guter Start ins Turnier

ÖVV-Präsident Peter Kleinmann trauerte etwas der Chance auf einen Prestige-Erfolg nach:

"Die Mannschaft hat es heute draufgehabt. Man muss aber auch sagen, dass die Belgier ein sehr starkes Team sind." Tirol-Coach Stefan Chrtiansky als Betreuer der Slowaken zog nach dem Startsieg eine recht positive Bilanz:

"Es war zwar nicht perfekt, wir hatten in jedem Satz unsere 'Ups und Downs', aber uns ist ein guter Start in das Turnier gelungen."

Im Budocenter wie in der gesamten European League kommt eine neue Zählweise zur Anwendung, die Sätze dauern testweise nur bis 21 statt bis 25 Punkte.

Es gibt nur eine technische Auszeit pro Satz, und zwar bei Erreichen des zwölften Zählers durch ein Team. Die Sieger der drei Gruppen steigen ins Final Four auf. Sollte Finalturnier-Gastgeber Türkei darunter sein, rückt der beste der drei Zweitplatzierten nach.

Topscorer Österreich: Berger 17, Zass 16, Schneider 9

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