Tirol nach Krimi im MEL-Endspiel

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Mit einem 3:2-Erfolg über den slowakischen Final-Four-Gastgeber Chemes Humenne hat Hypo Tirol am Freitag das Finale der Volleyball-Mitteleuropaliga (MEL) erreicht.

Österreichs Meister drehte in einer packenden Partie vor 1.500 Zuschauern einen 0:2-Satzrückstand noch um und trifft nun im Endspiel am Samstag (19 Uhr) auf Titelverteidiger ACH Ljubljana, der sich gegen Mladost Kastela aus Kroatien klar mit 3:0 durchsetzte.

"Längere Bank ausschlaggebend"

"Humenne hat wie befürchtet sehr gut angefangen und die ersten zwei Sätze fehlerfrei gespielt", sagte Tirols Coach Stefan Chrtiansky, der zugleich auch Trainer des slowakischen Nationalteams ist.

Sein Sohn Stefan, ebenfalls für die slowakische Auswahl aktiv, war mit 15 Zählern zweitbester Innsbrucker Scorer hinter Rodrigo Ceola 18.

"Ausschlaggebend für unseren Sieg war schlussendlich die längere Bank. Mit Fortdauer haben wir immer besser angenommen, unsere Angreifer besser eingesetzt und auch besser geblockt", meinte Chrtiansky weiter.

Im Finale Außenseiter

Für das Duell mit den Slowenen am Samstag erwartete er eine offene, spannende Partie. "Wir wollen gewinnen, aber wir wissen auch, wer auf der anderen Seite steht."

Ljubljana krönte sich in den vergangenen fünf Jahren viermal zum MEL-Champion und ist auch noch im Halbfinale des CEV-Cups vertreten.

 

MEL-Final-Four, Freitag in Humenne (SVK):

Hypo Tirol - Chemes Humenne 3:2 (-23,-18,15,21,7)

Topscorer Innsbruck: Ceola 18, Chrtiansky 15, Berger 12

ACH Volley Ljubljana - Mladost Marina Kastela 3:0 (19,21,14)

 

Finale am Samstag, 19.00 Uhr: Tirol - Ljubljana

Spiel um Platz 3, 16.30 Uhr: Kastela - Humenne

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