Philip Schneider scheidet verletzt aus

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Das österreichische Volleyball-Nationalteam der Herren hat am Dienstagnachmittag sein vorletztes Testspiel vor der am Samstag beginnenden EuroVolley in der Wiener Stadthalle gegen Belgien 2:3 (-18,27,-18,21,-9) verloren.

Die Chance zur Revanche für die in der Innsbrucker EM-Gruppe C spielenden Belgier besteht am Mittwoch (20.00 Uhr) erneut in der Spielhalle der EM-Gruppe A bzw. wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Fokus auf Matchpraxis

ÖVV-Teamchef Michael Warm kommt es bei beiden inoffiziellen Länderspielen aber nicht so sehr auf das Ergebnis an, will er doch allen 14 Kaderspielern Matchpraxis geben.

Immer aber beginnt die Grundformation mit Aufspieler Oliver Binder, Diagonalangreifer Thomas Zass, den Mittelblockern Daniel Gavan und Michael Reiser, Philip Schneider und diesmal wie eher gegen im Aufschlag schwächere Teams Marcus Guttmann für Simon Frühbauer in Annahme/Außenangriff bzw. Fred Laure als Libero.

Schneider verletzt

Schneider musste allerdings Anfang des dritten Satzes mit einer Bauchmuskelverletzung aus dem Spiel, mit einer am 3. Juni gegen Spanien erlittenen Zerrung in diesem Bereich war der Frankreich-Legionär mehr als einen Monat außer Gefecht gewesen.

"Das wäre natürlich eine mittlere Katastrophe, wenn er für die EM ausfallen sollte", meinte Warm nach dem Spiel. Schneider: "Es waren dieselben Symptome wie gegen Spanien." Noch am Abend sollte die Blessur ärztlich näher abgeklärt werden.

Zweite Garnitur zeigte auf

Auffallend im Match war, dass die zweite ÖVV-Garnitur gegen die bis inklusive dem vierten Satz unverändert spielenden Belgier für die beiden Satzgewinne sorgte. Die Aufstellung mit Aufspieler Lukas Weber hatte schon am Samstag in Graz gegen Polen 3:1 gewonnen.

Im 5. Satz war diesmal die Luft aber draußen. Warm war besonders mit dem jungen Lorenz Koraimann zufrieden. "Er hat sehr gut gespielt, er hat sich im Sommer sehr gut entwickelt", lobte der Deutsche den erst 18-Jährigen.


Österreich - Belgien 2:3 (-18,27,-18,21,-9)
ÖVV-Topscorer: Zass 23, Koraimann 7, Schneider, Gavan, Laimer je 6

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