Hälfte der Viertelfinal-Tickets bereits vergeben

Aufmacherbild

Sechs der zwölf Plätze für die nächste Phase der EuroVolley 2011 in Österreich und Tschechien sind am Sonntag bereits vergeben worden.

Aus der ÖVV-Gruppe A ist nach den jewels zweiten Spielen Serbien fix weiter, aus Pool B Russland und Tschechien, aus Gruppe C Italien sowie aus Pool D die Slowakei und Bulgarien. 

Zum Vorrunden-Ausklang geht es am Montag um die verbleibenden sechs Aufstiegsplätze, aber auch um die Gruppensiege.

Direkte Duelle in Gruppe B

Diese bringen fixe Tickets für die für Donnerstag angesetzten Viertelfinali, die Zweitplatzierten der Gruppen bestreiten gegen drittgereihte Teams am Mittwoch Play-off-Matches.

Zum direkten Duell um Platz drei kommt es dabei in Karlovy Vary (Karlsbad) in Gruppe B zwischen Portugal und Estland, nachdem diese beiden Teams jeweils 0:3 verloren haben.

Die Sieger Russland und Tschechien machen sich am Abend Rang eins untereinander aus.

Deutschland vor dem Aus

Im Prager Pool D steht hingegen Deutschland nach zwei 1:3-Schlappen mit dem Rücken zur Wand.

Nachdem die Deutschen nach Titelverteidiger Polen auch der Slowakei 1:3 unterlegen sind, verloren zudem die Polen gegen Bulgarien 1:3.

Damit müssen die Deutschen am Montag die noch um den Gruppensieg spielenden Bulgaren klar besiegen, gleichzeitig aber auf eine Niederlage der von tausenden Zuschauern unterstützten Polen gegen die Slowakei hoffen.

Italien vor Gruppensieg

In der Innsbrucker Olympiahalle besiegte Sechsfach-Europameister Italien Finnland 3:0 (23,25,21) und hat nach dem 3:1 über Belgien ebenso bereits zwei Erfolge.

Auch bei einer 2:3-Niederlage am Montag gegen Frankreich wäre der Gruppensieg und der Viertelfinal-Einzug für die "Azzurri" Realität.

Im Spiel zuvor hatte Belgien mit einem 3:1 über Frankreich seinen ersten Sieg gefeiert, ist in der Tabelle punktgleich und satzgleich mit den Franzosen. Die Finnen brauchen wohl ein 3:0 gegen Belgien, um noch weiterzukommen.

Finnland präsentiert sich stark

Italien tat sich gegen die stark aufspielenden Finnen im ersten Satz schwer. Der Außenseiter ging früh mit fünf Punkten in Führung und verteidigte den Vorsprung lange.

Italien glich erst zum 23:23 aus, gewann den Satz. Durchgang zwei und drei sicherten sich die Italiener - angetrieben von Kapitän Cristian Savani - verdient.

Enttäuschend war erneut das Publikumsinteresse in Tirol mit 1.300 Fans. Dabei übertönten 600 Finnen die Tifosi eindeutig. Im Vorfeld hatte die Organisatoren mit mindestens 5.000 Fans täglich gerechnet.

Slowenen auf Augenhöhe mit Serbien

Die Serben buchten in der Wiener Stadthalle am Nachmittag durch ein 3:1 (9,23,-23,23) gegen Slowenien schon fast für das Viertelfinale.

In Satz eins fuhr der WM-Dritte mit 25:9 böse über den Österreich-Bezwinger drüber, nach einem 0:6 in Satz zwei fingen sich die Slowenen aber und kämpften fortan auf Augenhöhe.

"Am Anfang hatten wir zu viel Respekt vor dem Gegner", erklärte Sloweniens Coach Veselin Vukovic. "Die letzten drei Sätze waren aber großer Volleyball, nur hat Serbien auf diesem Niveau mehr Erfahrung."

Erwarteter Sieg gegen Österreich

Vukovic zeigte sich zuversichtlich, am Montag gegen die Türkei Gruppenrang zwei zu fixieren.

Serbiens Trainer Igor Kolakovic hingegen dachte schon an die Runde der letzten Acht, schon mit einer 2:3-Niederlage gegen die ÖVV-Equipe wäre Rang eins in Pool A fix.

"Aber natürlich erwarte ich mir einen Sieg gegen die Österreicher", meinte Kolakovic. "Aber es ist das Heim-Team, das ist immer gefährlich. Gegen Slowenien hatten wir in manchen Phasen auch Glück."

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen