Tirol und Aich/Dob peilen in CL Satzgewinn an

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Knüppelhart kommt es für Österreichs Volleyball-Granden Hypo Tirol und Aich/Dob eine Woche vor Weihnachten in der Champions League.

Während Meister Innsbruck am Mittwoch bei Polens Meister Belchatow (17.55 Uhr) gastiert, empfängt Vizemeister Aich/Dob den zweifachen russischen CL-Triumphator Kasan (20.15/beide LIVE auf LAOLA1.tv).

Die "Hinspiele" vor zwei Wochen endeten jeweils mit 0:3-Niederlagen.

Satzgewinn als Mindestziel

In Tirol trauerte man nach dem Heimduell mit Belchatow zwar nicht einem Sieg, aber zumindest einem Satzgewinn nach - die Nerven spielten den Innsbruckern einen Streich.

Das soll nun im "Hexenkessel" von Belchatow (3.000 Zuschauer) nachgeholt werden - auch im Hinblick auf die Tabelle, in der am Ende jeder gewonnene Satz und jeder gewonnene Punkt entscheidend für den angepeilten Platz zwei sein kann.

"Wir wissen jetzt, dass mehr für uns möglich gewesen wäre", sagte Tirol-Coach Stefan Chrtiansky vor der Reise ins Land des Weltmeisters. "Das Ziel ist es, mindestens einen Satz zu gewinnen und dann zu schauen, ob noch mehr zu holen ist."

Tirol hofft noch auf Aufstieg

Auch Aich/Dob, dass so wie Tirol nach drei Spielen bei einem Sieg hält, hofft noch auf den Aufstieg.

Die dafür wichtigen Partien stehen so wie für die Innsbrucker freilich erst im Jänner an.

Für einen Erfolg gegen Kasan, 2008 und 2012 Gewinner der Königsklasse, muss jedenfalls ein kleines Wunder her. "Wir werden kämpfen wie die Löwen", versprach Sportdirektor Martin Micheu.

Linz-Steg empfängt Russen

Immerhin kleine Hoffnungen macht sich Damen-Vizemeister Linz-Steg, der am Mittwoch (19.00) den russischen Favoriten Jekaterinburg empfängt. Das Hinspiel im Sechzehntelfinale des Challenge Cups in der Vorwoche ging auswärts mit 0:3 verloren.

Nun soll die nur acht Meter hohe Heimhalle des Peuerbach-Gymnasiums zur "Geheimwaffe" werden. "Dieses Mal haben wir echten Heimvorteil. Sie sind es gewohnt hoch zu spielen.

Egal ob am Zuspiel oder in der Verteidigung. Das kann uns den einen oder anderen zusätzlichen Punkt bescheren", meinte Linz-Steg-Trainer Jirka Siller.

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