Kein guter CL-Tag für Österreichs Volleyball-Teams

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Österreichs Meister Hypo Tirol hat am Mittwoch in der Volleyball-Champions-League beim polnischen Meister PGE Skra Belchatow eine 0:3-(-22,-23,-23)-Niederlage hinnehmen müssen.

Die Innsbrucker unterlagen damit wie im Hinspiel ohne Satzgewinn, zeigten aber eine starke Leistung.

Fast der Satzausgleich

Im zweiten Durchgang lag der Satzgewinn für das Team von Headcoach Stefan Chrtiansky in der Luft, trotz Führung über weite Strecken bis hin zum 21:18 hieß es letztlich aber 23:25.

"Wir haben über das gesamte Spiel eine gute Leistung mit viel Kampfgeist gezeigt, zu einem Satzgewinn hat es aber leider nicht gereicht. Wir waren aggressiv und präsent, unglücklicherweise sind uns die wenigen Fehler, die wir begangen haben, jeweils am Ende der Sätze unterlaufen", sagte Chrtiansky.

Am Ende habe sich die individuelle Qualität von Belchatow durchgesetzt. "Wir müssen uns jetzt voll auf die zwei noch ausstehenden Spiele gegen Budweis und Antwerpen konzentrieren", gab der Cheftrainer als Marschroute vor.

In der Champions League hält Tirol bei einem Sieg. Die nächste Partie steht am 21. Jänner auswärts gegen Budejovice (Budweis/Tschechien) auf dem Programm. Das Hinspiel endete 3:0 für Tirol.

Auch Aich/Dob hat keine Chance

Aich/Dob muss die dritte Niederlage im vierten Spiel hinnehmen.

Die Kärntner mussten sich vor Heimpublikum in Klagenfurt dem Topclub und zweifachen CL-Triumphator Zenit Kasan mit 0:3 (-18,-23,-20) geschlagen geben.

In einer guten Partie verhinderte der eine oder andere Fehler zu viel den angepeilten Satzgewinn.

Revanche nicht geglückt

"Das war schon wesentlich besser. Wir haben aber zwei, drei Fehler gemacht, die nicht sein müssen", sagte Aich-Dob-Sportdirektor Martin Micheu nach zwei Sätzen und bemerkte: "Kasan spielt mit den Stars durch. Sie sind wirklich sehr nervös, das spricht wieder für uns."

Am Ende wurden die Hoffnungen von Micheu nicht erfüllt, dass der gegnerische Trainer den einen oder anderen Star rausnimmt, das hervorragend servierende russische Team hatte mit sechs Akteuren die komplette Partie bestritten.

"Das ist eine Wahnsinntruppe. Nie auszutauschen, so etwas habe ich noch nicht gesehen."

Am 21. Jänner steht das Heimspiel gegen Friedrichshafen auf dem Programm, Aich/Dob hat den zweiten Tabellenplatz noch nicht aufgegeben. "Da geht es um alles oder nichts. Wir sind um den Aufstieg noch voll dabei", ist Micheu überzeugt.

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