Neuer Steuermann, altes Ziel

Aufmacherbild

Die heimische Volleyball-Topligen starten am Wochenende mit zehn Teams bei den Herren und elf bei den Damen.

Den Auftakt bildet schon am Freitag (19.30 Uhr) die Herren-Partie von Titelverteidiger Hypo Tirol bei VBC Weiz.

Die Innsbrucker gehen als erster Favorit in die Meisterschaft, Vorsaison-Finalist Aich/Dob ist erneut erster Herausforderer. Bei den Damen führt der Weg zum Titel über SVS Post.

Das Ziel ist die K.o.-Phase

In der Austrian Volley League (AVL) Herren stehen nach Hin- und Rückrunde die Top sechs im Viertelfinale, die übrigen Vier spielen in einer Hoffnungsrunde um die restlichen beiden Plätze in der K.o.-Phase.

Der Neunt- und Zehnplatzierte haben in einer Relegation gegen den Ersten und Zweiten der 2. Bundesliga um den Liga-Verbleib zu spielen.

In der AVL Damen kommen die Top acht ins Viertelfinale. Das verbleibende Trio spielt mit den Top-Teams der 2. Bundesliga in einer Aufstiegsrunde um den Klassenerhalt.

Ropret noch bei der Volleyball-WM

Bei Hypo Tirol gibt Ex-Nationalteam-Kapitän Daniel Gavan sein nationales Pflichtspiel-Debüt als Cheftrainer.

"Endlich geht es auch in der AVL los", sagte der gebürtige Rumäne. "Ab nächster Woche wird unser Kader wieder komplett sein und die Trainingsqualität sicher noch einmal steigen."

Tirols Brasilianer Lukinhas ist am Wochenende mit Brasilien Militär-Weltmeister geworden und steht wieder im Kader. Der Slowene Grega Ropret ist hingegen noch im EM-Einsatz, er erreichte mit Slowenien das Semifinale. (Volleyball-EM live bei LAOLA1.tv)

Unterschiedliche Ausgangsposition

Während in Innsbruck die Titelgewinne in AVL und der Mitteleuropa-Liga (MEVZA) sowie ein möglich gutes Abschneiden in der Champions League ganz oben auf der Prioritätenliste stehen, stapelt das stark veränderte und verjüngte Aich/Dob mit Neo-Traner Matjaz Hafner eher tief.

Es soll ein Top-3-Platz werden. "Ganz super wäre die Teilnahme am AVL-Finale", erklärte Manager Martin Micheu. "Im Europacup wollen wir ein bis zwei Runden gewinnen."

Junge Truppe

Weitere ernste Semifinalkandidaten sind VCA Amstetten, Union Waldviertel und UVC Graz.

Die Amstettener bauen auf einen Kader mit einem Altersdurchschnitt von nur 21,6 Jahren. Sportdirektor Mischa Henschke: "Wir wollen ins Halbfinale kommen und für die ein oder andere Überraschung sorgen." Kapitän Philipp Ichovski äugt hingegen auch auf den nationalen Cup.

Waldviertel-Kapitän Michal Peciakowski ist zuversichtlich: "Ich bin mir sicher, dass wir sehr viel in dieser Saison erreichen werden."

hotVolleys wieder da

Die Grazer streben neben den Top vier auch die Verteidigung des Cup-Titels an, allerdings hat Lokalrivale Weiz die steirische Nummer-1-Position als Ziel. supervolley Enns möchte in die Top sechs, VBK Klagenfurt primär den Klassenerhalt.

So sieht man das auch bei SG Bisamberg/hotVolleys Wien und SG VC Salzburg, den beiden Aufsteigern.

Beider Hallen sind diese Saison über eine Ausnahmegenehmigung als Spielstätten zugelassen. In Amstetten und Zwettl für Waldviertel sind indes alle Hallen-Kriterien erfüllt.

Schwechaterinnen wollen den 50er vollmachen

Neuling bei den Damen sind die SG Volleys aus dem Marchland. Für SG SVS Post ist die erfolgreiche Verteidigung des Doubles das einzig gültige Ziel. Der Meistertitel wäre der insgesamt 50. des Klubs, zählt man die Erfolge aller Vorgängervereine dazu.

Vizemeister ATSC Klagenfurt tappt nach Testspielen ausschließlich gegen ausländische Vereine noch etwas im Dunkeln, stellt aber wieder den Anspruch auf die Kronprinzenrolle.

Linz-Steg hat die Teilnahme an der Finalserie allerdings auch auf seiner Vorhaben-Liste.

Rittern um das Semifinale

Es gibt mit PSV Salzburg, TI Volley, VC Tirol und UVC Graz aber noch vier weitere selbst-ernannte Semifinalanwärter. SG UVF Melk, TSV Hartberg und WSV Eisenerz/Trofaiach setzen sich hingegen eher Playoff-Ziele.

Der AVL-Neuling aus dem Marchland würde schon feiern, wenn die Zugehörigkeit zur Saison 2016/17 erreicht würde.

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen