Aufregung bei zweitem Tirol-Sieg

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Hypo Tirol hat auch das zweite Duell der Finalserie der Austrian Volley League (AVL/"best of seven") mit Posojilnica Aich/Dob gewonnen.

Nach dem 3:1-Heimsieg zum Auftakt feierten die Innsbrucker am Samstag in Bleiburg sogar einen 3:0-Erfolg.

Zwei Siege fehlen noch zum achten Titel der Klubgeschichte. Beim Match in Bleiburg standen jedoch die Schiedsrichter im Mittelpunkt. Aich/Dob-Manager Martin Micheu überlegt sogar, für das dritte Match am Mittwoch gar nicht nach Innsbruck zu reisen.

Mehrere Satzbälle vergeben

Der Titelverteidiger ist damit auf nationaler Ebene in dieser Saison weiter ungeschlagen. Am Mittwoch könnten die Tiroler in der eigenen Halle schon den ersten "Matchball" herausholen.

Aich/Dob hatte im zweiten Satz gute Möglichkeiten, vergab aber mehrere Satzbälle und musste nach zwei Blocks der Tiroler das 25:27 hinnehmen.

Micheu stößt Schiri-Besetzung sauer auf

"Wir haben extrem schlecht begonnen und hatten dann leider zwei knappe Sätze, in denen wir uns die Punkte selbst weggenommen haben", meinte Aich/Dobs Peter Wohlfahrtstätter.

Micheu sah die Schiedsrichter als Grund für die entstandene Hektik. "Die Schiedsrichterleistungen auf beiden Seiten waren indiskutabel", meinte Micheu.

"Angesichts der Einteilung einer Tirolerin als zweite Schiedsrichterin überlegen wir uns, ob wir überhaupt zum nächsten Spiel nach Innsbruck fahren." Die Referees verließen nach Schlusspfiff unter gellendem Pfeifkonzert die Halle.

Die Blumen artig zurückgegeben

Tirol-Manager Hannes Kronthaler sah den Schuldigen für die turbulente Partie woanders.

Er machte den Hallensprecher für die aufgeheizte Stimmung verantwortlich. "Wenn der nicht weiß, wie er sich zu benehmen hat, dann hat er am offiziellen Tisch nichts verloren."

Sein Team habe sich aber nicht beirren lassen. "Wir haben bewiesen, dass wir eine reife Mannschaft haben."

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