Diese Damen verzaubern Gastein

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Auf diese Tennis-Damen freut sich Bad Gastein

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Mit 250.000 Dollar Dotation gehört das Nürnberger Gastein Ladies eher zu den kleineren Events auf der WTA-Tour.

Umso beeindruckender liest sich die Starterliste des Sandplatz-Events in den Salzburger Alpen.

Neben den heimischen Spitzenspielerinnen Yvonne Meusburger und Patricia Mayr-Achleitner kämpfen ab Montag in Bad Gastein einige sehr prominente Namen um den Titel.

LAOLA1 stellt jene Spielerinnen vor, für die sich ein Besuch im „Monte Carlo in den Alpen“ auf jeden Fall lohnt:

Sara Errani (WTA 14)

Als frischgebackene Grand-Slam-Siegerin reist Sara Errani nach Bad Gastein. Die 27-jährige Italienerin gewann an der Seite ihrer Landsfrau Roberta Vinci den Doppelbewerb von Wimbledon. Für das Duo war es ein ganz besonderer Erfolg, komplettierten sie damit doch ihren Karriere-Grand-Slam. Dass Errani auch im Einzel zur Weltklasse zählt, bewies sie im vergangenen Jahr, als sie im WTA-Ranking auf Position fünf nach vorne stürmte. Auf Sand gehört Errani sowieso zu den besten Spielerinnen auf der Tour.

Carla Suarez Navarro (WTA 15)

Carla Suarez Navarro hat sich in den letzten Jahren von der Sandplatz-Spezialistin in die erweiterte Weltklasse der WTA-Tour gespielt. Mittlerweile gehört die 25-jährige Spanierin auf allen Belägen zur Spitze. Auf Sand kann die nur 1,62 Meter große Rechtshänderin aus Gran Canaria aber noch einmal ein Schäuferl nachlegen. Bei den French Open stand sie heuer im Viertelfinale, wo erst gegen Shooting-Star Eugenie Bouchard Endstation war. In der Höhenlage von Bad Gastein fand sich Suarez Navarro bislang allerdings noch nicht zurecht. Bei drei Starts schaffte sie es nur 2011 ins Viertelfinale.

Andrea Petkovic (WTA 20)

Nachdem sie in den vergangenen Jahren von zahlreichen schweren Verletzungen zurückgeworfen wurde, meldete sich Andrea Petkovic in dieser Saison wieder eindrucksvoll in der Weltspitze zurück. Auf dem grünen Sand von Charleston feierte sie unter anderem nach Siegen über Lisicki, Safarova und Bouchard den dritten WTA-Titel ihrer Karriere. Den ersten holte die Deutsche mit serbischen Wurzeln übrigens 2009 in Bad Gastein. Ihren größten Karriere-Erfolg fuhr die smarte 27-Jährige heuer bei den French Open ein, als sie erstmals das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers erreichte.

Camila Giorgi (WTA 42)

Mit Camila Giorgi hat Italien neben seiner vielen routinierten Spitzenspielerinnen auch wieder eine junge Nachwuchshoffnung. Die 22-jährige Wahl-Französin sorgte erst vor wenigen Wochen in Eastbourne mit ihrem Erstrunden-Sieg über Victoria Azarenka für Furore. Beim WTA-Premier-Turnier in Indian Wells eliminierte sie zudem Maria Sharapova in drei Sätzen. Zudem stand sie in Kattowitz im Endspiel. Auf ihren ersten WTA-Titel wartet Giorgi noch. Vielleicht ist es ja schon in Bad Gastein so weit.

Ajla Tomljanovic (WTA 52)

Bei den French Open ging heuer auch der Stern von Ajla Tomljanovic auf: Die 22 Jahre junge Kroatin eliminierte in der dritten Runde Titel-Mitfavoritin Agnieszka Radwanska glatt in zwei Sätzen und zog erstmals in das Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers ein. Schon im Jahr 2011 beendete die 20-Jährige aus Zagreb die Saison unter den Top 150. Eine Erkrankung am Pfeiffer’schem Drüsenfieber warf sie allerdings weit zurück und beinahe aus den ersten 500. Tomljanovic beschreibt sich selbst als „aggressive Grundlinienspielerin“, mit ihren 1,80 Meter Körpergröße gilt sie aber auch als starke Aufschlägerin.

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