Serena Williams gewinnt zum 3. Mal das WTA-Masters

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Serena Williams hat am Sonntag ihren Status als "heimliche Nummer eins" im Damen-Tennis untermauert.

Die US-Amerikanerin gewann in Istanbul zum dritten Mal das WTA-Saisonfinale und holte damit nach Wimbledon, Olympia und den US Open ihren vierten großen Titel en suite.

Im Endspiel in Istanbul war sie gegen die Russin Maria Sharapova mit 6:4,6:3 erfolgreich.

Dritter Mastes-Sieg

Zum dritten Mal nach 2001 und 2009 triumphierte Williams bei den früher als Masters bekannten WTA-Championships.

Nach 89 Minuten verwertete sie vor der Rekordkulisse von 16.410 Zuschauern im Sinan Erdem Dome nach 1:29 Stunden ihren ersten Matchball.

"Das war sicherlich eines der besten Jahre meiner Karriere", meinte Williams nach dem Turniersieg zum Jahresabschluss. "Ich bin einfach super-happy, wie ich hier in dieser Woche gespielt habe."

Sharapova besser als in London

Sharapova zeigte zwar im Gegensatz zum Olympiafinale (0:6,1:6) diesmal wesentlich mehr Gegenwehr, war gegen die erneut beeindruckend aufspielende Williams aber dennoch chancenlos.

Die US-Diva gab im gesamten Turnierverlauf nicht einen Satz ab und durchbrach mit ihrem Erfolg wie schon zuvor die Weltranglisten-Erste Viktoria Azarenka aus Weißrussland die Schallmauer von sieben Millionen Dollar Preisgeld in diesem Jahr.

Serena Williams nur die NUmmer drei

Trotz ihrer vier großen Erfolge in diesem Jahr ist Serena Williams hinter Viktoria Azarenka und Maria Sharapova zu Saisonende nur die Nummer drei der Weltrangliste.

Williams stimmte jedenfalls mit Sharapova und der Weltranglisten-Achten Li Na darin überein, dass eigentlich sie die aktuell beste Spielerin der Welt ist.

"Bin wirklich schwer zu schlagen"

"Ich glaube, das ist eine wahre Stellungnahme, und ich meine das wirklich nicht überheblich", sagte Williams.

"Ich habe immer gesagt, dass ich, wenn ich gut spiele und alles richtig mache, wirklich schwer zu schlagen bin."

 Williams geht mit einer 58:4-Bilanz an Siegen in diesem Jahr in den verdienten Urlaub und hat sieben Titel gewonnen, allerdings hat sie bei zwei verpflichtenden Events (Indian Wells und Peking) nicht gespielt.

Das hat ihr wohl den Nummer-1-Status gekostet - oder die sensationelle Erstrunden-Niederlage bei den French Open.

Ihr Coach Patrick Mouratoglou glaubt, dass Williams wenn sie gesund bleibt, noch viele Majors mehr gewinnen kann.

Vielleicht gelingt ihr, was sie 2002/03 bereits geschafft hat: vier Majors in Folge. Sie nannte dieses Kunststück damals den "Serena Slam".

Russen-Duo siegt im Doppel

Williams tritt bei der WM die Nachfolge der Tschechin Petra Kvitova an, die in diesem Jahr nach dem ersten Gruppenspiel wegen einer Virusinfektion hatte aufgeben müssen.

In der Doppel-Konkurrenz sicherten sich die Russinnen Maria Kirilenko und Nadja Petrowa den Titel.

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