Sharapova steht im Rom-Finale

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Sharapova fordert Li im Finale von Rom

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Maria Sharapova fehlt nur noch ein Sieg zur erfolgreichen Titelverteidigung beim WTA-Turnier in Rom. Die als Nummer zwei gesetzte Russin besiegte die Deutsche Angelique Kerber am Samstag sicher mit 6:3,6:4 und steht damit zum heuer bereits fünften Mal im Endspiel.

In diesem trifft Scharapova nicht wie erwartet auf Serena Williams. Die US-Amerikanerin hatte bereits zuvor wegen einer Rückenverletzung für das Halbfinale gegen Li Na passen müssen. Die Chinesin liegt im Head-to-Head mit Scharapova 4:6 zurück.

Fünftes Finale für Sharapowa

Für Sharapowa ist es nach den Australian Open und Indian Wells (jeweils gegen Wiktoria Azarenka verloren), Miami (Niederlage gegen Agnieszka Radwanska) und Stuttgart (Sieg über Azarenka) ihr fünftes Finale 2012.

Im Halbfinale gegen Kerber war Sharapova ungefährdet und spielte beeindruckend. Sie revanchierte sich damit für die Viertelfinal-Niederlage in diesem Jahr in Paris. Die 24-jährige Kerber darf sich aber damit trösten, dass sie erstmals den Sprung in die Top Ten geschafft hat.

Williams "schont" sich für Paris

Das Endspiel im "Foro italico" geht ohne US-Superstar Serena Williams in Szene. Die US-Amerikanerin hat auch aus Sicherheitsgründen nicht gespielt, zu nahe sind die am Sonntag in einer Woche beginnenden French Open.

"Wenn man nicht hundertprozentig fit ist, ist es besser nicht zu spielen und es nicht schlechter zu machen", sagte Williams, die vielleicht schon am Vortag hätte aufgeben müssen, gestand sie.

"Aber wir haben ja nur kurz gespielt", erinnerte sie an die Aufgabe von Flavia Pennetta beim Stand von 4:0 im ersten Satz.

Wer ist das Weich-Ei?

Noch vor einer Woche hatte Williams mit ihrem "Weich-Ei"-Sager in Richtung Herren-Tennis in Bezug auf das Gejammer um den blauen Sand für Aufsehen gesorgt.

"Ich denke, scheinbar war ich das Weich-Ei", sagte sie via Twitter auch an Novak Djokovic addressiert.

Li Na sollte für Sharapova jedenfalls die "leichtere Kost" im Finale werden. Das bisher letzte Duell mit der Weltranglisten-Neunten und French-Open-Siegerin 2011 hat Scharapowa heuer im Viertelfinale von Miami sicher 6:3, 6:0 gewonnen.

Doch sie ist gewarnt, hatte die Russin doch die vier vorangegangenen Kräftemessen mit der 30-jährigen Li allesamt in zwei Sätzen verloren.

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