Serena Williams feiert ihren 50. Turniersieg

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Serena Williams hat den Angriff von Maria Sharapova auf die Nummer-1-Position der Tennis-Welt vorerst abgewehrt.
 
Die 31-jährige US-Amerikanerin verteidigte am Sonntag mit einem 6:1,6:4-Finalerfolg über die Kronprinzessin aus Russland ihren Titel beim WTA-Turnier in Madrid und auch die WTA-Ranglistenführung erfolgreich.
 
Für den 50. Turniersieg ihrer Karriere erhielt Williams einen Scheck über 643.000 Euro.
 
Für Sharapova war es die erste Niederlage auf Sand nach zuvor 21 Siegen in Serie, allerdings die 13. in bisher 15 Duellen mit Williams.
 
French Open sind das große Ziel
 
"Fünfzig Titel in der Tasche zu haben, ist super. Ich weiß nicht, wie weit das gehen kann", erklärte die jüngere der beiden Williams-Schwestern. Die French Open seien ihr großes Ziel.
 
"Aber vorerst denke ich an Rom, ich will mir nicht zu viel Druck machen. Dass ich hier in Madrid gewonnen habe, tut gut. Ich spüre, dass es in die richtige Richtung geht."
 
Williams ist die aktive Spielerin mit den meisten Titeln, nur neun Damen haben mehr gewonnen.
 
Sharapova ist eine Art Lieblingsgegnerin
 
Sharapova ist eine Art Lieblingsgegnerin der 15-fachen Grand-Slam-Siegerin.
 
Seit die Russin 2004 in den Finali von Wimbledon und dem WTA-Masters triumphierte, wartet sie vergeblich auf einen Erfolg gegen die Olympiasiegerin und verlor seither zwölf Duelle.
 
In Madrid kämpfte sie sich nach klar verlorenem ersten Satz zurück, führte 3:1, gewann dann aber nur noch ein Game und verlor das Match nach nur 1:19 Stunden.
 
"Diese Niederlage ist hart, aber mir bleibt trotzdem ein guter Jahresbeginn mit dem Sieg in Stuttgart und eine gute Woche hier in Madrid." Im Finale habe sie einfach zu langsam begonnen.
 
"Das darf man sich gegen Serena nicht erlauben, sie hat so viel Selbstvertrauen."

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