Paszek verliert in Linz erneut in Runde eins

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Im sechsten Antreten beim Generali Ladies Linz ist für Tamira Paszek zum bereits vierten Mal in Runde eins Endstation.

Die 21-jährige Vorarlbergerin kassierte am Dienstagnachmittag gegen die US-Qualifikantin Bethanie Mattek-Sands eine glatte 2:6, 4:6-Niederlage.

Schneller 0:3-Rückstand

Schon der Beginn verlief wenig vielversprechend. Mit einem Break ging Mattek-Sands schnell mit 3:0 in Führung.

Bei 5:2 holte sich die ehemalige Nummer 30 der Welt, die aufgrund von Verletzungsproblemen aus den Top 200 fiel und derzeit nur auf Position 201 klassiert ist, neuerlich den Aufschlag ihrer favorisierten Gegnerin und beendete damit den ersten Durchgang.

Parallelen zu Satz eins

Im zweiten Satz geriet die nach der Asien-Tour etwas müde wirkende Paszek erneut schnell mit 0:3 ins Hintertreffen.

Die Weltranglisten-27. kämpfte sich aber noch einmal in die Partie zurück und glich auf 3:3 aus.

In Folge hielt Paszek die Partie offener, nach Abwehr von drei Matchbällen musste sie bei 4:5 aber den entscheidenden Aufschlagverlust hinnehmen. Sie beendete das Match mit einem ihrer ingesamt fünf Doppelfehler.

Mattek-Sands, die heuer bei den Australian Open an der Seite des Rumänen Horia Tecau den Mixed-Bewerb gewann, stürmte in Linz mit dem vierten Sieg in Folge ins Achtelfinale.

"Sie hat mir wenig geschenkt"

"Sie hat mir wenig geschenkt. Ich ihr dafür umso mehr", bilanzierte die heuer in Linz an sieben gesetzt gewesene Paszek nach der Partie bitter.

Mt 2:6 verschlechterte sich ihre schon negative Linz-Bilanz erneut ein bisschen. Ihr letzter Erfolg liegt bereits fünf Jahre zurück. 2007 bezwang sie als 16-Jährige die Spanier Anabel Medina Garrigues.

Nicht einmal Lospech kann Paszek als Begründung anführen. Von ihren acht Partien in Linz spielte sie vier Mal gegen eine Qualifikantin - nur einmal reichte es dabei zum Sieg!

"Es ist wirklich schade, dass ich vor eigenem Publikum nicht meine Leistung abrufen konnte. Der Knopf will einfach nicht aufgehen."

Paszek würdigte aber auch die Leistung ihrer Kontrahentin: "Diesmal habe ich gegen eine Spielerin gespielt, die super Tennis gezeigt hat."

Leitgeb ist nicht mehr Paszek-Manager

Nach der Partie verkündete Paszek überraschend das Ende der Zusammenarbeit mit ihrem Manager Ronnie Leitgeb.

"Es hat einfach nicht gepasst", erklärte die Dornbirnerin. Nach einem Jahr Probezeit sei es Paszek klar geworden, dass es für sie nicht der richtige Weg sei.

"Bei Jürgen (Anm.: Melzer) hat es funktioniert. Bei uns eben nicht. Wir respektieren uns aber gegenseitig und sind weiter gute Freunde", will Paszek die Gründe für das Ende der Zusammenarbeit nicht näher erklären.

Christian Frühwald

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