Meusburger zum dritten Mal im Gastein-Halbfinale

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Yvonne Meusburger steht zum dritten Mal in ihrer Karriere im Halbfinale des Gastein Ladies in Bad Gastein.

Die 29-jährige Vorarlbergerin schlug am Freitag die Niederländerin Arantxa Rus (WTA 262) in zwei Sätzen mit 6:1, 7:6 (1).

Meusburger peilt nun ihr zweites Gastein-Endspiel nach 2007 an.

Meusburger gegen Südtirolerin

Im Halbfinale bekommt sie es am Samstag mit der an acht gesetzten Italienerin Karin Knapp zu tun.

Die 26-jährige Südtirolerin erteilte der jungen Deutschen Annika Beck eine bittere Lehrstunde und gewann klar mit 6:0, 6:1.

Mayr-Achleitner ohne Chance

Chancenlos ist Patricia Mayr-Achleitner im Viertelfinale des Gastein Ladies.

Die 26-jährige Tirolerin kassierte gegen die acht Jahre jüngere Ukrainerin Elina Svitolina eine klare 3:6, 0:6-Niederlage.

Svitolina trifft nun entweder auf die Grazerin Lisa-Maria Moser oder die Tschechin Andrea Hlavackova.

Endstation für Moser

Der sensationelle Erfolgslauf von Lisa-Maria Moser beim Gastein Ladies in Bad Gastein geht am Freitagnachmittag im Viertelfinale zu Ende.

Die 22-jährige Grazerin verliert gegen die tschechische Weltranglisten-108. Andrea Hlavackova mit 3:6 und 6:7 (4).

Moser bestritt in Bad Gastein dank einer Wild Card das erste WTA-Turnier ihrer Karriere und eliminierte dabei unter anderem die topgesetzte Deutsche Mona Barthel.

Meusburger: "Das spart Kraft!"

Meusburger war naturgemäß glücklich, den Sieg in zwei Sätzen heimgebracht zu haben: "Das ist immer angenehm - das spart Kraft!"

"Ich habe im zweiten Satz den Start ein bisschen verschlafen, bin dann aber gut zurückgekommen. Bei 5:4 habe ich das Aufschlaggame etwas überhastet gespielt. Im Tiebreak habe ich gleich die Initiative übernommen", war sie mit ihrer Leistung zufrieden.

Auch die taktische Einstellung von Coach Joachim Kretz hat gespasst: "Sie spielt einen sehr extremen Spin, der zudem sehr zügig ist. Da sie die Rückhand oft überläuft, war ihre Vorhandseite aber meist recht offen. Das habe ich ein paar Mal gut genützt."

Gute Erinnerungen an knapp

An ihre nächste Gegnerin hat Meusburger gute Erinnerungen: "2007 habe ich im Halbfinale von Gastein gegen sie gewonnen und bin dadurch in mein erstes WTA-Finale einzogen."

Ihr zweites Endspiel auf der Tour ließ die Dornbirnerin erst am vergangenen Sonntag in Budapest folgen. Der aktuelle Erfolgslauf soll neben dem Head-to-Head (2:0) der zweite Vorteil auf Seite der Österreicherin sein.

"Derzeit läuft es echt super"

"Derzeit läuft es echt super", so Meusburger, die von ihren letzten acht Matches sieben für sich entscheiden konnte. "Das will ich auch auf dem Platz zeigen. Die Gegner sollen merken, dass ich mich derzeit super fühle."

Knapp wolle sie deshalb aber auf keinen Fall unterschätzen: "Sie ist eine gute Spielerin und hat sich zuletzt stark nach oben gearbeitet. Auch in Bogota hat sie heuer gut gespielt und dort herrscht eine ähnliche Höhenlage wie in Bad Gastein."

Mayr-Achleitner: "Nur mein Kopf wollte"

Drei Wochen konnte Mayr-Achleitner kurz vor Bad Gastein wegen einer Hüftverletzung nicht trainieren. Dementsprechend positiv überrascht war die 26-jährige Tirolerin über ihre starken Leistungen in den ersten beiden Runden. Am Freitag musste sie dem Trainingsrückstand dann aber doch Tribut zollen.

"Mein Kopf wollte, ich war hochmotiviert", meinte Mayr-Achleitner. "Die Füße haben aber bei jedem Schritt gebrannt. Die Achillessehne hat weh getan, die Arme waren müde. Ich bin bei jedem Ball schlecht dagestanden."

"Sie hat ein gutes Match mit wenigen Fehlern gespielt. Ich konnte mein Spiel heute einfach nicht aufziehen."

Mit den in Gastein gewonnenen 70 Punkten wird es für die Nummer 199 der Welt am Montag etwa 30 Plätze nach oben gehen. „Das konnte ich mir im Vorfeld wirklich nicht erwarten."

Christian Frühwald

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