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Straßen in Miami verstopft: Serena steigt aufs Rad

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Mit dem bequemen Shuttlebus hätte sie es nicht mehr rechtzeitig zu ihrem Match geschafft.

Ein Golf-Cart hatte das Hotel nicht im Angebot, und auf ein Motorrad wollte sich Serena Williams dann doch nicht setzen.

Weil aber die Straße, die in Miami vom Hotel der Weltranglisten-Ersten bis zur Anlage auf der Insel Key Biscayne führt, am Samstagabend hoffnungslos verstopft war, musste sich die exzentrische Tennis-Diva etwas einfallen lassen.

"Es war total verrückt"

Für 20.00 Uhr Ortszeit war ihre Partie gegen die Japanerin Ayumi Morita angesetzt, doch der Verkehr bewegte sich nur im Schneckentempo voran.

"Es war total verrückt. Ich dachte, okay, du wirst dein Match verpassen", erzählte Serena Williams später. Als die beflissenen Hotelangestellten ihr statt des Motorrads ein Fahrrad anboten, sagte sie: "Normalerweise fahre ich kein Rad, aber heute werde ich es tun."

"Es hat Spaß gemacht"

Also strampelte das Kraftpaket zur Anlage, gewann locker 6:3,6:3 gegen Morita und sagte hinterher: "Es hat Spaß gemacht. Es wird wahrscheinlich eine meiner schönsten Erinnerungen sein, einmal mit dem Rad zu einem Match gefahren zu sein. Das ist ziemlich cool."

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