Serena entschuldigt sich

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Serena Williams entschuldigt sich

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Serena Williams hat sich mit unüberlegten Aussagen zur Vergewaltigung eines 16-jährigen Mädchens in Steubenville (US-Bundesstaat Ohio) in den USA viel Unbill zugezogen.
 
Die French-Open-Siegerin hat sich nun für diese Passage in einem Interview mit dem Magazin "Rolling Stone" entschuldigt, nachdem nicht nur US-Medien sie scharf dafür kritisiert hatten.
 
Das Mädchen war, offenbar stark alkoholisiert, bereits am 12. August 2012 von zwei Football-Spielern der Highschool-Mannschaft Steubenvilles auf einer Party vergewaltigt worden.
 
Der Fall hatte nicht zuletzt auch wegen der Gefühlskälte, mit der darüber von Studenten in sozialen Netzwerken diskutiert wurde, für Aufsehen gesorgt.
 
"Hätte sich nicht in diese Lage bringen dürfen"
 
"Ich will dem Mädchen nicht die Schuld in die Schuhe schieben, aber sie hätte sich nicht in diese Lage bringen dürfen. Außer man hat ihr etwas ins Getränk gegeben, dann ist es etwas anderes", sagte Williams gegenüber "Rolling Stone", aber auch gemeint, dass Eltern ihre Kinder lehren sollten, dass man keine Getränke von anderen Leuten annehmen solle.
 
"Was geschrieben wurde, was ich angeblich gesagt habe, ist unsensibel und verletzend. Es war nicht meine Absicht, dass sie in irgendeiner Weise zu beschuldigen wäre", erklärte Williams nun in einem Statement nur wenige Tage vor Beginn des dritten Grand-Slam-Turniers in Wimbledon.
 
"Ich habe meine gesamte Karriere für die Rechte der Frauen gekämpft und habe alles getan, um Frauen zu unterstützen", so die US-Amerikanerin, die ab Montag an der Church Road auf ihren 17. Major-Titel losgeht.

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