Radwanska versteht Kritik an Nacktfotos nicht

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Achtung, Sittenpolizei!

Die polnische Weltklasse-Tennisspielerin Agnieszka Radwanska kann nicht nachvollziehen, warum ihre Nacktfotos für das jährlich erscheinende ESPN-Magazin "Body Issue" in ihrer Heimat so viel Staub aufgewirbelt haben.

LAOLA1 hat hier ausführlich über den Nackt-Skandal berichtet! >>>

Die Weltranglisten-Vierte posierte auf einem Stuhl bei einem Swimmingpool, der mit Tennisbällen gefüllt ist, auch auf einer Luftmatratze.

"Enttäuscht, was passiert ist"

In der gleichen Ausgabe zeigte sich auch der US-Spieler John Isner wie Gott ihn schuf.

Wie immer in diesem Magazin wird hier der Intimbereich der Sportler aber durch dementsprechende Posen eben nicht gezeigt.

"Ich war ein bisschen enttäuscht und wirklich überrascht, über alles, was danach passiert ist", meinte die Weltranglisten-Vierte im Rahmen des WTA-Premier-Turniers im kalifornischen Stanford.

Kein Verständnis für Reaktion

Die seit dem Shooting mittlerweile erblondete Polin kann nicht verstehen, warum man diese Bilder als unmoralisch bezeichnen würde.

Zumal es auch nicht zum Inhalt dieses Sportmagazins passe.

"Man sieht ja keine freizügigen Bilder. Ich trainiere extrem hart, um meinen Körper in Form zu halten und darum geht es in dem Artikel und dem ganzen Magazin", sagte Radwanska.

Und sie ergänzte: "Die Katholiken haben reagiert, als hätte ich für ein Männermagazin posiert."

Dabei habe sie deshalb daran mitgewirkt, weil sie jungen Leuten, besonders Mädchen, ermutigen wollte, zu trainieren, in Form zu bleiben und gesund zu sein.

Grand-Slam-Titel fehlt noch

Radwanska wartet indes weiter auf ihren ersten Grand-Slam-Titel.

Anfang Juli war sie mit dem Wimbledon-Semifinale gegen die Deutsche Sabine Lisicki nahe dran und war in dieser Phase die am höchsten eingestufte Spielerin im Feld.

Im möglichen Finale gegen die spätere Siegerin Marion Bartoli hätte sie eine 7:0-Bilanz gehabt.

"Es war eine große Chance in diesem Jahr und ich war traurig, aber ich war nicht hundertprozentig fit."

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