Karriere am Scheideweg

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Paszek weiß: "Nächsten drei Wochen entscheidend!"

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Für Tamira Paszek ist das Jahr 2013 bisher überhaupt nicht nach Wunsch verlaufen: Weder auf dem Tennis-Platz, noch privat.

Der 22-jährigen Vorarlbergerin droht nun gar der Absturz aus den Top 100.

Österreichs beste Tennis-Spielerin hat in der nach den French Open beginnenden Rasen-Saison mit dem Turniertitel in Eastbourne und dem Wimbledon-Viertelfinale 970 ihrer aktuell 1.539 Punkte zu verteidigen.

Wichtige Wochen warten

"Die nächsten drei Wochen werden absolut entscheidend sein und sind extrem wichtig. Die letzten Monate habe ich wegen Verletzungen wenig machen können", sagte Paszek im Interview mit den "Vorarlberger Nachrichten".

"Jetzt muss ich wieder voll angreifen im Training und auf dem Platz locker bleiben. Nottingham, Birmingham, Eastbourne, Wimbledon – das sind jetzt mit Sicherheit die wichtigsten Turniere für mich."

Vertrauen kehrt zurück

Die weiterhin von ihrem Vater Ariff Mohamed und Andrei Pavel betreute Paszek hat in diesem Jahr in elf Spielen nur einen Sieg gefeiert. Eine Bilanz, die sich nicht nur knallhart liest.

"Ja, es ist auch knallhart. In Paris habe ich aber bemerkt, dass das Vertrauen in den letzten Tagen um einiges gestiegen ist. Das war die erste Woche seit Langem, in der ich gesund und fit war", erkannte Paszek eine gewisse Aufwärtstendenz.

Sie ist überzeugt, dass sich die harte Arbeit irgendwann auszahlen wird.

Trennung von Margreitter

Privat hat ihr die Trennung von Langzeitfreund und ÖFB-Legionär bei den Wolverhampton Wanderers, Georg Margreitter, zugesetzt.

"Wir sind seit ein paar Monaten getrennt. Er hat mich natürlich immer unterstützt – aber ich bin nicht mit jemandem zusammen, nur weil er mich unterstützt. Wir verstehen uns noch gut, aber es hat einfach nicht mehr gepasst", bestätigte Paszek diese "harte Zeit".

Ihr Fokus gilt aber nun ganz der Umstellung auf ihren Lieblingsbelag - den Rasen.

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