"Bin sehr froh, wieder hier sein zu können"

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Auch nach der Absage von Peking-Finalistin Andrea Petkovic kann das Generali Ladies Linz ein mehr als hocklassiges Starterfeld vorweisen.

Angeführt von Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova kämpft unter anderem ein volles Dutzend Top-30-Spielerinnen um den Titel.

Die Kehrseite der Medaille bekommen die beiden österreichischen Starterinnen Tamira Paszek und Patricia Mayr-Achleitner zu spüren.

"Ein Top-Feld"

 Denn leichte Gegnerinnen sind im Hauptfeld-Raster nicht zu finden. „Allgemein ist es ein Top-Feld“, stellt Paszek klar.

Mit zwei Qualifikantinnen hat es das ÖTV-Duo noch relativ gut erwischt. Paszek bekommt es mit der Rumänin Sorana Cirstea zu tun, Mayr-Achleitner muss gegen Frankreichs Stephanie Foretz Gacon ran.

Mayr-Achleitner gewann bislang einziges Duell

Die 24-jährige Tirolerin darf sich als leichte Favoritin sehen: Im WTA-Ranking ist Mayr-Achleitner als 105. zwar acht Ränge hinter der 30-Jährigen aus Chatillon zu finden.

Das bislang einzige Aufeinandertreffen in der letzten Saison beim Challenger-Turnier in Zlinz gewann allerdings die sechs Jahre jüngere Innsbruckerin, die dank einer Wild Card im Hauptbewerb steht.

„Es ist für mich ein Traum, wieder zu Hause spielen zu können“, freut sich Paszek auf ihr Österreich-Comeback.

„Ich bin sehr froh, nach Verletzungen und anderen Dingen wieder hier sein zu können."

Bauchmuskeleinriss ist gut verheilt

"Noch dazu fühle ich mich gut, der in Washington erlittene Bauchmuskeleinriss ist gut verheilt und ich bin fit. Das macht mich optimistisch für Linz!“

Nach ihrer Asien-Tournee habe sie auch keine Probleme mit der Zeitumstellung: „Ich bin schon am Freitag via Frankfurt in Linz angekommen, spüre keinerlei Jetlag, habe bisher gut geschlafen und auch gut trainiert. Jetzt gilt es, den richtigen Rhythmus zu finden!“

Christian Frühwald

Österreichs Nummer eins, Tamira Paszek, gibt sich vor ihrem Auftaktmatch vorsichtig: „Meine Gegnerin hat schon drei Matches absolviert. Ich werde im Gegensatz dazu erstmals spielen und muss erst ins Turnier finden."

Das bislang einzige Duell mit Cirstea, die 2009 überraschend das Viertelfinale der French Open erreichte, verlor Paszek im vergangenen Jahr in Barcelona auf Sand.

Die Form scheint zu passen

Nach dem Halbfinal-Einzug in Quebec City und dem Achtelfinal-Einzug beim WTA-Premier-Turnier in Peking scheint die Form aber zu passen.

„Generell fühle ich mich sehr wohl, ich habe zuletzt stark gespielt und werde mich ganz auf mich konzentrieren", erklärt die Vorarlbergerin, die als Weltranglisten-45. im WTA-Ranking 33 Positionen vor Cirstea zu finden ist.

Für Paszek ist das Generali Ladies Linz auf jeden Fall ein besonders Turnier.

Tour-Debüt in Linz

2005 feierte die 20-jährige Dornbirnern in der oberösterreichischen Landeshauptstadt ihr Tour-Debüt und gewann gleich in der ersten Runde gegen die Russin Elena Vesnina.

2008 bestritt sie in Linz zudem ihr letztes Turnier innerhalb der österreichischen Bundesgrenzen.

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