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"Bin wieder komplett schmerzfrei!"

Vier Monate blieb Yvonne Meusburger nach dem Generali Ladies in Linz der WTA-Tour fern.

Die Vorarlbergerin begab sich unters Messer, um endlich ihre Schulter-Schmerzen in den Griff zu bekommen.

Das Risiko der Operation hat sich bezahlt gemacht.

Schulter ist wieder schmerzfrei

„Mit der Schulter geht’s mir jetzt wirklich sehr gut“, erzählt die 27-Jährige.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich wieder komplett schmerzfrei werde, aber jetzt geht es mir gesundheitlich wieder super“, so Meusburger, die Mitte Februar in Bogota ihr Comeback feierte und sich mittlerweile wieder ihrer Topform nähert.

„Es hat nach der Operation ein bisschen länger gedauert. Eigentlich wollte ich ja schon im Jänner in Australien wieder spielen."

"Ich habe es aber ordentlich ausgeheilt und erst im Februar wieder begonnen. Das hat sich im Nachhinein als absolut richtig herausgestellt.“

Neuer Trainer

Änderungen hat Meusburger auch an ihrem Umfeld vorgenommen.

Seit etwas über einem Monat trainiert sie in Dornbirn im Trainingszentrum des Deutschen Joachim Kretz, der unter anderem die Österreicher Martin Fischer und Philipp Oswald betreut.

„Ich habe ihn durch Martin schon gekannt und dann erfahren, dass er sich in Vorarlberg etwas ziemlich Großes aufgebaut hat“, schildert „Meuse“ wie es zur Zusammenarbeit kam.

Drei Touring-Coaches

„In der kurzen Zeit haben wir schon viel gearbeitet. Hin und wieder gelingt es mir schon, einige Schläge so umzusetzen, wie wir es uns vorgenommen haben. Es ist natürlich super, wenn so schnell Fortschritte passieren. Ich fühle mich auf alle Fälle super wohl.“

Die Weltranglisten-130. hat nun ein ganzes Betreuerteam zur Verfügung.

Neben Kretz sind dies Konditionstrainer Francesco Ceriani und der Neuseeländer Nick Carr, der ehemalige Coach von Ex-Wimbledonsieger Richard Krajicek und Martin Verkerk.

„Diese drei wechseln sich als Touring Coach ab“, erklärt die Vorarlbergerin, die durch ihr neues Trainingszentrum auch auf eine prominente Sparring-Partnerin zählen kann.

Erfahrungsaustausch mit Dinara Safina

In Dornbirn hat nämlich auch keine Geringere als die ehemalige Weltranglisten-Erste Dinara Safina ihre Zelte aufgeschlagen.

„Derzeit ist sie leider verletzt. Es ist aber natürlich super eine ehemalige Nummer eins als Trainingspartnerin zu haben", freut sich Meusburger.

„Ich habe sie vor Paris getroffen und mit ihr ein bisschen geplaudert. Es ist irrsinnnig interessant zu sehen, wie so eine Spitzenspielerin tickt. Da kann man schon so einiges erfahren und ist eine tolle Unterstützung.“

Und mit dieser will die 27-Jährige endgültig wieder zu ihrer Topform finden.

Christian Frühwald

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