Bitter! Knieverletzung beendet Williams-Comeback

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Das nennt man wohl Schicksal.

14 Jahre spielte Serena Williams nicht in Indian Wells, weil sie bei ihrem Finalsieg 2001 gegen die Belgierin Kim Clijsters gnadenlos ausgebuht wurde.

Grund dafür war das Halbfinale, als ihre Schwester Venus kurz vor Matchbeginn wegen einer Verletzung absagen musste.

Es gab laute Unmutsäußerungen der Fans und den Verdacht, Vater Richard hätte seine Hände im Spiel gehabt.

Heuer beendete die 33-Jährige ihren Boykott.

Knieverletzung

Bei ihrem Comeback beim mit 5,381 Millionen Dollar dotierten WTA-Premier spielte sich die Nummer eins der Welt programmgemäß ins Halbfinale, doch diesmal musste sie verletzungsbedingt das Duell gegen Simona Halep absagen.

„Vor ein paar Tagen habe ich mich im Training am Knie verletzt. Ich habe dann noch mit Schmerzen gespielt, aber heute konnte ich kaum noch gehen“, erklärte Williams.

Sie hätte alles versucht, um antreten zu können. „Ich habe das Knie getaped und sogar eine Injektion bekommen – das habe ich noch nie gemacht. Bei jedem anderen Turnier hätte ich diese Möglichkeit nie in Betracht gezogen, aber ich wollte hier 200 Prozent geben. Aber es hat nicht sollen sein.“

Williams will wiederkommen

Nach einer MRI-Untersuchung war klar, dass sie das Handtuch werfen musste. „Es ist jetzt nichts Schlimmes, ich werde nicht drei bis vier Wochen ausfallen, sondern brauche nur ein paar Tage Pause“, meinte die Amerikanerin, die versprach, nächstes Jahr wieder nach Kalifornien zu kommen.



Halep, die somit kampflos im Endspiel steht, hatte Mitgefühl mit ihrer Kontrahentin. „Ich kann nicht glücklich sein, aber auch nicht traurig. Ich weiß, wie schwer es ist, ein Spiel  abzusagen. Aber wenn du verletzt bist, ist es sehr gefährlich, auf den Platz zu gehen. Du musst einfach auf dich schauen. Wenn es nicht geht, geht es nicht“, so die Rumänien, die im Finale auf Jelena Jankovic trifft.

Halep führt im Head-to-Head

Die Serbien eliminierte im Semifinale die Deutsche Sabine Lisicki mit 3:6, 6:3, 6:1. „Sie ist eine unangenehme Gegnerin, eine schwere Aufgabe. Ich habe schon einige Male gegen sie gespielt und es waren immer knappe Begegnungen. Ich weiß, dass ich viel laufen und aggressiv spielen muss. Ich bin bereit“, so Halep, die im Head-to-Head mit 3:1 gegen Jankovic führt, abschließend.

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