"Meuse" wird ihrem Ruf gerecht

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Meusburger im Viertelfinale, Mayr-Achleitner out

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Yvonne Meusburger schafft bei der sechsten Auflage des "Nürnberger Gastein Ladies" zum ebensovielten Mal den Sprung ins Viertelfinale.

Die 28-jährige Vorarlbergerin besiegt die bulgarische Qualifikantin Dia Evtimova mit 6:2, 6:3 und rächt damit ihre Landsfrau Barbara Haas, die in der ersten Runde gegen Evtimova verlor.

"Es ist unglaublich. Ich kann wohl nicht mehr abstreiten, dass mir Bad Gastein liegt", strahlt die ÖTV-Fedcupperin bei der anschließenden Pressekonferenz.

Meusburger bekommt es nun mit der an zwei gesetzten Yanina Wickmayer zu tun.

Wickmayer kämpft Mayr-Achleitner nieder

Die ehemalige Nummer zwölf der Welt schlägt auf der Tennis-Anlage im "Europäischen Hof" Vorjahres-Finalistin Patricia Mayr-Achleitner

Die 25-jährige Tirolerin muss sich der Belgierin erst nach einem harten Kampf nach 2:16 Stunden mit 6:7 (4), 3:6 geschlagen geben.

Meusburger träumt offen vom Titel

Meusburger, aktuell nur die Nummer 138 der Welt, geht zwar als klare Außenseiterin, aber trotzdem zuversichtlich in die Partie gegen Wickmayer.

"Man kann sie im Kopf brechen, wenn man öfter eine hohe Flughbahn schlägt", hat sich die Vorarlbergerin schon eine Taktik überlegt.

Die Finalistin von 2007 träumt sogar bereits von ihrem ersten Titelgewinn und gibt dies unumwunden zu.

"Ich will das Turnier gewinnen und traue es mir auf jeden Fall zu. Ich kann jede Spielerin im Raster schlagen."

Mayr-Achleitner hat drei Satzbälle

Mayr-Achleitner vergibt im ersten Satz, der alleine eineinhalb Stunden dauert, eine 3:0-Führung und insgesamt drei Satzbälle.

Ihren Chancen trauert die ÖTV-Fedcupperin nach der Partie aber nicht nach. "Bei den Satzbällen hat sie einfach unglaublich gut gespielt. Da kann ich mir nichts vorwerfen."

Hohes Niveau

Die Achtelfinalpartie zwischen den beiden war überhaupt von einem guten Niveau und wäre auch eines Finales würdig gewesen.

"Es war ein hartumkämpftes Match. Wickmayer hat sehr gut gespielt. Sie war nicht umsonst schon einmal die Nummer zwölf der Welt. Sie hat aber alles geben müssen, um mich zu schlagen."

Wickmayer gleicht aus

Im Head-to-Head gleicht Wickmayer auf 1:1 aus. Das bislang einzige Duell zwischen den beiden gewann erst vor wenigen Wochen Mayr-Achleitner in Fes in zwei Sätzen.

"Dort habe ich mir leichter getan. Vielleicht hat sie mich da auch ein bisschen unterschätzt", erinnert sich die Tirolerin zurück.

Christian Frühwald

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