Cornet triumphiert in Gastein

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Cornet feiert in den Salzburger Bergen zweiten Titel

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Die Siegerin des "Nürnberger Gastein Ladies" 2012 heißt Alize Cornet.

Die Weltranglisten-73. beendete mit einem 7:5,7:6(1)-Finalsieg über die favorisierte Nummer zwei des Turniers, die Belgierin Yanina Wickmayer, ihre persönliche Durststrecke.

Rund vier Jahre nach ihrem Premieren-Sieg auf der Tour sicherte sich die 22-jährige Französin endlich ihren nächsten Siegerscheck und kann damit vielleicht an alte Zeiten anschließen. Cornet war im Februar 2009 schon einmal Nummer 11 der Welt.

Top 50 im Visier

Die frühere Freundin des österreichischen Wasserspringers Constantin Blaha sicherte sich damit 280 Punkte für die Weltrangliste und ein Preisgeld in Höhe von 37.000 US-Dollar (29.374 Euro) und nähert sich im WTA-Ranking damit wieder den Top 50.

Cornet hatte unmittelbar vor den French Open das Endspiel von Straßburg erreicht, war dann in Roland Garros aber gleich in der ersten Runde ausgeschieden.

"Liebeserklärung" an Bad Gastein

"Ich kann es gar nicht glauben", sagte eine überwältigte Cornet, die nach dem verwerteten Matchball von ihren Emotionen übermannt wurde.

"Ich habe doch seit vier Jahren keinen Titel gewonnen. Ich liebe dieses Turnier und die Leute mögen mich. Ich bin keine Österreicherin, aber ich fühle mich wie eine, wenn ich hier bin", und verwies auch auf die Halbfinali an dieser Stelle 2009 und 2010.

Görges siegt im Doppel

Zuvor hatte sich im Doppel Julia Görges, die nach ihrem Einzel-Titel 2010 zweimal in Folge gleich zum Auftakt ausgeschieden ist, nun auch ihren ersten Doppeltitel in Bad Gastein geholt.

An der Seite ihrer Freundin Jill Craybas (USA) siegte die Deutsche gegen die topgesetzten Anna-Lena Grönefeld/Petra Martic (GER/CRO) knapp mit 6:7(4),6:4,11:9.

Zukunft gesichert

Nach dem auch wegen der Olympischen Spiele für dieses Jahr geänderten Spieltermin wird die 7. Auflage des "Nürnberger Gastein Ladies" im kommenden Jahr wieder im Juli (13. bis 21.) über die Bühne gehen.

Das Turnier ist dank des Titelsponsors bis 2014 abgesichert.

"Größtes Lob kommt von den Spielerinnen"

"Ich glaube, man kann mittlerweile wirklich von einer Tradition sprechen. Wir haben sechs Jahre lang Kontinuität gezeigt. Das größte Lob kommt wohl von den Spielerinnen selbst, die sich im Gasteinertal durch die Bank wohl fühlen und diese Impressionen und Gefühle auch nach außen tragen", freute sich Turnierdirektorin Sandra Reichel, die zu Beginn des Turniers wegen Dauer-Regens doch auch einige Sorgen hatte.

Allerdings zeigte sich der Veranstaltungsort in der zweiten Turnierhälfte von der besten Seite.

Späterer Termin ein Vorteil?

Turnier-Botschafterin Judith Wiesner-Floimair erwartet durch die Rückkehr zum alten Termin einen Vorteil.

"Man muss doch anmerken, dass die Athletinnen nach dem Paris-Termin ausgelaugt und müde waren. Die Ausgangsbedingungen für kommendes Jahr sollten besser sein."

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