Mayr-Achleitner und Meusburger im Viertelfinale

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Patricia Mayr-Achleitner und Yvonne Meusburger stehen wie im Vorjahr im Viertelfinale des mit 220.000 Dollar dotierten WTA-Turniers von Bad Gastein.

Die 24-jährige Tirolerin schlägt die Kroatin Petra Martic dank einer souveränen Vorstellung 6:1, 6:4.

Meusburger lässt im ÖTV-Duell Sybille Bammer mit 6:2, 6:1 keine Chance und verabschiedet die 31-jährige Oberösterreicherin in den Tennis-Ruhestand.

"Eigenartige Situation"

„Es war eine eigenartige Situation. Ich habe natürlich gewusst, dass es das letzte Turnier von Sybille ist und habe auch gemerkt, dass sie ganz locker ist", so "Meuse".

"Aber ich habe sehr gut gespielt, eine große Steigerung gegenüber der ersten Runde. Es waren heute auch meine Bedingungen, es war nass, die Bälle sind nicht so hoch abgesprungen und es war langsamer. Im Viertelfinale habe ich auf alle Fälle meine Chancen.“

Die Vorarlbergerin, die letztes Jahr das Halbfinale erreichte, trifft nun auf die Spanierin Maria Jose Martinez Sanchez.

Blitz-Starterin Mayr-Achleitner

Mayr-Achleitner lässt sich gegen Martic auch von einer kurzen Regenunterbrechung bei 5:4 nicht aus der Konzentration bringen.

"Ich bin mit riesigem Selbstvertrauen in diese Partie gegangen und habe wie immer in Bad Gastein super begonnen", strahlte die ÖTV-Fedcupperin.

"Martic hat zwar super aufgeschlagen, aber selbst im zweiten Satz, als ich zurück gelegen war, war ich vom Erfolg überzeugt."

Mayr-Achleitner trifft nun auf Dia Evtimova, die sich gegen Niki Hofmanova  durchsetzt.

Hofmanova vergibt 3:1-Führung

Die 20-jährige Burgenländerin muss sich der bulgarischen Qualifikantin mit 6:3, 4:6, 3:6 geschlagen geben.

Dabei sieht es lange Zeit gut für die ÖTV-Spielerin aus. Hofmanova liegt im zweiten Satz schon mit einem Break mit 3:1 in Führung.

"Bin zu ungeduldig geworden"

"Ich hab mich nach meinem Aufschlagverlust zum 3:2 unglaublich geärgert und bin dann zu ungeduldig geworden", trauert Hofmanova der verpassten Chance nach, erstmals in ein WTA-Viertelfinale einzuziehen.

"Ich wollte immer schnell den Punkt machen und habe dann immer mehr Fehler gemacht. Dadurch bin ich sehr unsicher geworden und habe die Fehlerquote nicht mehr unter Kontrolle gebracht.

Christian Frühwald

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