Sharapova siegt, Federer steht vor Bestmarke

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Maria Scharapova hat am Samstag ihre Anwartschaft als stärkste Gegnerin von Serena Williams für die am 19. Jänner beginnenden Australian Open in Melbourne untermauert.

Die 27-jährige Russin rang im Endspiel von Brisbane Ana Ivanovic nach 2:39 Stunden mit 6:7(4),6:3,6:3 nieder. Für Scharapova war es Titel Nummer 34.

Titel für Venus Williams

Grund zum Jubel hatten auch die US-Amerikanerin Venus Williams und die Rumänin Simona Halep. Vor allem Williams freute ihr 46. Titel mit einem 2:6,6:3,6:3-Finalerfolg in Auckland über die topgesetzte Caroline Wozniacki besonders.

Immerhin ist die Weltranglisten-19. nun von den aktiven Spielerinnen nur schlechter als ihre Schwester Serena (64 Titel).

Und sie avancierte mit 34 Jahren und 5 Monaten nach Billie Jean King, Kimiko Date-Krumm und Martina Navratilova zur viertältesten Spielerin, die je ein WTA-Turnier gewonnen hat. Für die Weltranglisten-Dritte Halep gab es mit einem glatten 6:2,6:2 in 62 Minuten über Timea Bacsinszky (SUI) den neunten Titel.

Magische Schallmauer

Bei den Herren schaffte Roger Federer seinen 999. Einzelsieg und erreichte das Endspiel in Brisbane.

Der 33-jährige Schweizer benötigte im Halbfinale gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow nur 53 Minuten zum 6:2,6:2. Im Kampf um den Titel und seinen 1000.

Erfolg trifft der Weltranglisten-Zweite am Sonntag auf Milos Raonic. Der Kanadier gewann gegen Kei Nishikori mit 6:7(4),7:6(4),7:6(4) und schlug dabei 34 Asse. Von bisher acht Duellen mit Raonic hat Federer sieben für sich entschieden.

Erst der Dritte

Mit einem Finalerfolg könnte der Superstar einen weiteren Meilenstein seiner einzigartigen Karriere erreichen. Nur Jimmy Connors und Ivan Lendl haben die 1000er-Marke bisher übertroffen.

"Es ist eine große Zahl, keine Frage", sagte Federer. Er hoffe, er erreiche diese Marke in Australien, sagte Federer mit einem Schmunzeln.

"Aber hier in Brisbane in einem Finale den 1000. Sieg zu feiern, das wäre unglaublich. Ich werde mein Bestes geben", versprach der Schweizer.

Cilic muss absagen

Nicht an Siege, sondern an seine Gesundheit muss hingegen der kroatische US-Open-Sieger Marin Cilic denken. Der 26-jährige hat wenig überraschend seine Teilnahme an den Australian Open abgesagt.

Er leidet unter hartnäckigen Schulterproblemen, wegen denen er kürzlich bereits auf das ATP-Turnier in Brisbane verzichtet hat.

"Ich bin sehr enttäuscht über die Absage", schrieb der Weltranglisten-Neunte Cilic auf seiner Homepage, "aber ich fühle mich noch nicht wieder fit genug, um auf höchstem Niveau mithalten zu können." Er habe von seinen Ärzten den Rat erhalten, keine Risiken einzugehen.

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