Djokovic hat "Kohli" im Griff

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Djokovic, S. Williams ohne Satzverlust in zweiter Runde

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Die topgesetzten Novak Djokovic und Serena Williams sind am Montag ohne Satzverlust in die zweite Runde des Grand-Slams von Wimbledon eingezogen.

Der serbische Titelverteidiger Djokovic besiegte den recht hoch eingestuften Deutschen Philipp Kohlschreiber 6:4,6:4,6:4.

Die US-Amerikanerin Williams setzte sich gegen die Russin Margarita Gasparjan 6:4,6:1 durch.

Djokovic ungefährdet

Die Djokovic-Partie war mit Spannung erwartet worden.

Der Weltranglistenerste war ohne Rasen-Vorbereitungsmatch gegen den auf diesem Belag zuletzt gut aufgetretenen Kohlschreiber angetreten.

Djokovic war aber weit davon entfernt, als erster Titelverteidiger seit 2003 in der ersten Runde auszuscheiden.

Lob von Kohlschreiber

"Ich hatte einen starken Gegner, der besonders auf Rasen sehr trickreich spielen kann", lobte der Favorit Kohlschreiber.

"Aber ich bin gelassen geblieben." Als Vorjahresgewinner hatte der 28-jährige Djokovic das erste Hauptfeldmatch des Turniers auf dem Center Court bestritten - eine Wimbledon-Tradition.

Williams auf dem Weg zum Serena Slam

Für Williams war es der erste von sieben ausstehenden Siegen auf dem Weg zum "Serena Slam", dem Gewinn von vier Major-Turnieren en suite.

Die 33-Jährige hält auf Major-Ebene bei 22 Match-Erfolgen en suite. Williams' nächste Gegnerin ist die Ungarin Timea Babos, der nächste Djokovic-Gegner stand vorerst noch nicht fest.

Als erste Top-Ten-Spielerin erwischte es Carla Suarez Navarro (9). Die Spanierin unterlag der Lettin Jelena Ostapenko sang- und klanglos 2:6,0:6.

Abschied von Hewitt

Lleyton Hewitt verabschiedete sich mit einer 6:3, 3:6, 6:4, 0:6, 9:11-Niederlage gegen den Finnen Jarkko Nieminen von Wimbledon.

Der 34-jährige Australier, der übrigens wie auch sein Kontrahent mit Saisonende seine Karriere beenden wird, holte 2002 den Titel im Rasen-Mekka. Heuer stand er dank einer Wild Card ein letztes Mal im Hauptbewerb.

Der 37-jährige Tommy Haas ist dank eines 6:2, 6:3, 4:6, 6:2-Erfolgs über den Serben Dusan Lajovic hingegen auch in Runde zwei mit von der Partie.

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