Peya steht mit Babos im Finale von Wimbledon

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Alexander Peya steht zum zweiten Mal in seiner Karriere im Endspiel eines Major-Turniers.

Nach dem Doppel-Finale an der Seite von Bruno Soares bei den US Open 2013 qualifizierte sich der 35-jährige Wiener am Freitagabend an der Seite der Ungarin Timea Babos für das Wimbledon-Mixed-Finale.

Das Duo bezwang Robert Lindstedt/Anabel Medina Garrigues (SWE/ESP) nach 2:08 Stunden mit 4:6,6:3,11:9.

Prominente Final-Gegner

Im Endspiel am Sonntag treffen Peya/Babos auf zwei sehr bekannte Namen:

Den indischen Doppel-Star Leander Paes und die sehr erfolgreich auf die Doppel-Tour zurückgekehrte Ex-Weltranglisten-Erste im Einzel, Martina Hingis.

Die Schweizerin steht auch im Damen-Doppel im Finale.

Titel bringt 100.000 Pfund

Für Peya und Babos geht es damit um einen Siegerscheck in Höhe von 100.000 Pfund (139.353,40 Euro), den sie sich teilen müssen. Die Hälfte davon haben sie schon für den Finaleinzug sicher.

Peya könnte damit auch in die Fußstapfen von Jürgen Melzer treten, der 2011 an der Seite seiner späteren Frau Iveta Benesova das Mixed in Wimbledon gewonnen hatte.

Spannung pur im dritten Satz

5:3 hatten Peya/Babos im dritten Satz schon geführt, dann wurde es mit 11:9 doch noch recht spannend. "Unsere letzten paar Matches waren alle spannend", erinnerte Peya auch an zwei abgewehrte Matchbälle im Viertelfinale.

Natürlich ist Peya in erster Linie Doppel-Spezialist, aber: "Ich wäre blöd, wenn ich sagen würde, ich bin in Wimbledon im Finale und es ist nichts wert. Aber natürlich ist meine Priorität immer mehr im Doppel."

Mit Babos hat Peya übrigens zuletzt bei den French Open erstmals gespielt. "Mittlerweile wissen wir, was der andere machen wird. Aber im Mixed ist viel intuitiv, man riskiert mehr als im Herren-Doppel, man hat nicht immer die gleichen Spielzüge."

"Wimbledontitel würde etwas zählen"

Für Peya ist es das bisher mit Abstand erfolgreichste Mixed, schon das Halbfinale war das erste auf Grand-Slam-Ebene im gemischten Doppel. "Es war auch nie meine Priorität, jetzt auch nicht."

Von der Bedeutung her sieht Peya sehr unterschiedliche Bewertungen von Land zu Land.

"Für meinen Partner (Bruno Soares, Anm.) ist es irrsinnig viel wert, weil das in Brasilien ganz anders gesehen wird." Daher habe es sich auch bei ihm ein bisschen geändert. "Ein Wimbledontitel würde auf jeden Fall etwas zählen."

Peya sieht sich als Außenseiter

Allerdings sieht der Wiener die Gegner Hingis/Paes als sehr große Hürde.

"Die sind sicher klarer Favorit für mich. Ich habe in Australien schon gegen sie gespielt, die spielen schon sehr gut und auf Rasen wahrscheinlich noch besser."

Aber natürlich wolle man nun mehr und auch den Titel holen. Im Doppel waren Peya/Soares im Viertelfinale ausgeschieden.

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