"Kann heute mit Druck umgehen"

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Kvitova: „Ich habe viel mehr Erfahrung als früher"

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Zum zweiten Mal in ihrer Karriere geht Petra Kvitova heuer als Titelverteidigerin in Wimbledon an den Start.

Damals scheiterte sie im Jahr 2012 im Viertelfinale an der späteren Siegerin Serena Williams.

Im Nachhinein war es eine Leistung, mit der die Tschechin mehr als zufrieden sein konnte.

Denn mental war es für die damals 22-Jährige sehr schwierig, mit dieser Situation umzugehen.

Schwierige Zeit nach erstem Wimbledon-Sieg

„Nach meinem Wimbledon-Sieg 2011 brach extrem viel auf mich ein. Ich musste plötzlich mit einem riesigen Erwartungsdruck umgehen. Dadurch hatte ich eine schwierige Zeit“, erinnerte sich Kvitova in Wimbledon bei der traditionellen Pressekonferenz der Titelverteidigerin im Vorfeld des Turniers zurück.

Mittlerweile könne die Weltranglisten-Zweite und 16-fache WTA-Titelträgerin mit derlei Situationen aber gut umgehen.

„Ich habe viel mehr Erfahrung als früher. Der Druck wird wieder da sein und meine Nerven werden angespannt sein. Heute kann ich aber gut damit umgehen.“

Eltern auf der Tribüne

Als besondere Unterstützung werden ihren Eltern auf der Tribüne mit dabei sein.

„Die beiden haben eine Einladung bekommen. Es ist schön, wenn sie dabei sein können“, so Kvitova, die es am Dienstag in der ersten Runde mit der Niederländerin Kiki Bertens zu tun bekommt.

Die Tschechin fiebert ihrem Auftaktmatch sogar richtig entgegen.

 

There's no place like Wimbledon :) #teampetra

Posted by Petra Kvitová on Donnerstag, 25. Juni 2015

 

„Ich freue mich, wenn ich wieder auf den Center Court kommen werde. Die schönen Erinnerungen an das letztjährige Finale werden jeden Anflug von Nervosität vertreiben“,  ist sich Kvitova sicher. „Ich habe Wimbledon das ganze letzte Jahr über vermisst.“

Verpatzte Vorbereitung

Im Vorjahr feierte sie im Endspiel einen klaren Zwei-Satz-Erfolg über die Kanadierin Eugenie Bouchard und sicherte sich damit den zweiten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere.

Die Vorbereitung lief heuer allerdings nicht nach Wunsch. Aufgrund einer Verkühlung musste sie für Eastbourne absagen, womit sie im Vorfeld kein einziges Rasen-Turnier bestreiten konnte.

 "Mir geht es immer besser"

„Mir geht es jetzt aber immer besser. Ich glaube, dass ich am Dienstag in einer guten Form sein werde. Auch wenn die Vorbereitung natürlich nicht perfekt war“, so Kvitova, die ihre Auftaktgegnerin Kiki Bertens (NED) nicht wirklich kennt.

„Ich habe noch nie gegen sie gespielt. Ich hoffe, dass mir mein Coach einige gute Tipps geben kann“, sagte sie über die Weltranglisten-108.

„Ich weiß, dass sie gerne aggressiv von der Grundlinie spielt. Das wird sicher schwierig werden. Ich muss bei jedem Punkt bereit sein.“

Christian Frühwald

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