Kanada statt USA

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"Ein kleines historisches Ding für Kanada"

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Die amerikanischen Tennisprofis haben beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon so schlecht abgeschnitten wie seit 103 Jahren nicht mehr.

Erstmals seit 1911 steht beim berühmtesten Turnier der Welt kein US-Amerikaner im Achtelfinale.

Der als Nummer neun gesetzte John Isner scheiterte am Montag trotz 52 Assen am Spanier Feliciano Lopez 7:6(8),6:7(6),6:7(3),5:7. Groß ist der Jubel hingegen in Kanada.

Kanada statt USA

Die 20-jährige Eugenie Bouchard befindet sich nämlich weiter auf der Grand-Slam-Siegerstraße.

Nach ihren Halbfinal-Einzügen bei den Australian und French Open steht sie in Wimbledon bereits im Viertelfinale - und das als erster kanadischer Tennis-Profi überhaupt.

In ihrem Achtelfinale besiegte Bouchard die französische Serena-Williams-Bezwingerin Alize Cornet 7:6(5),7:5.

"Das ist cool, ich wusste das nicht. Wie ein kleines historisches Ding für Kanada", sagte Bouchard auf die Premiere für ihre Heimat angesprochen.

Tschechinnen prägen Viertelfinale

Ex-Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova steht ebenso unter den letzten acht, die Siegerin von 2011 gab der Chinesin Peng Shuai mit 6:3,6:2 das Nachsehen.

Im Viertelfinale spielt die 24-Jährige gegen ihre tschechische Landsfrau Barbora Zahlavova Strycova.

Ein weiteres tschechisches Duell hat Lucie Safarova gegen Tereza Smitkova im Achtelfinale 6:0,6:2 für sich entschieden.

Damit ist nur eine der vier Spielerinnen in der unteren Viertelfinal-Tableauhälfte keine Tschechin.

Favoritensterben bei den Damen

In der Damenkonkurrenz sind nach dem Aus der letztjährigen Halbfinalistin Agnieszka Radwanska bereits die Nummern eins, zwei und vier der Setzliste nicht mehr dabei.

Die Weltranglistenvierte aus Polen unterlag der Russin Jekaterina Makarowa überraschend deutlich 3:6,0:6.

Die Chinesin Li Na war wie Williams bereits in der dritten Runde gescheitert. Vorjahresfinalistin Sabine Lisicki wandert in Wimbledon indes erneut auf der Siegesstraße.

Die Deutsche gewann gegen die Serbin Ana Ivanovic 6:4,3:6,6:1. Lisicki erreichte beim Rasenevent damit zum fünften Mal nach 2009, 2011, 2012 und 2013 das Achtelfinale.

Titelverteidiger setzt Serie fort

Andy Murray steht indes zum siebenten Mal in Serie im Viertelfinale.

Der britische Titelverteidiger kam dank eines souveränen 6:4,6:3,7:6(6) gegen den Südafrikaner Kevin Anderson weiter und blieb auch in der vierten Partie ohne Satzverlust.

Nun trifft er auf den Bulgaren Grigor Dimitrow. Ebenfalls in der Runde der letzten acht steht der Kroate Marin Cilic.

Der Franzose Jeremy Chardy musste die Stärke des Bezwingers des Österreichers Andreas Haider-Maurer mit 6:7(8),4:6,4:6 anerkennen.

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