Serena Williams verliert in Runde 3 gegen Cornet

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Zu einer großen Überraschung kam es am späten Samstagabend beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon.

Die US-Weltranglisten-Erste Serena Williams schied nach einer 6:1, 3:6, 4:6-Niederlage gegen die Französin Alize Cornet bereits in der dritten Runde aus.

Schon in Paris (2. Runde) und in Melbourne (Achtelfinale) setzte es frühe Niederlagen für Williams, die in Wimbledon fünf ihrer insgesamt 17 Grand-Slam-Titel holte.

Im Satz eins schien Williams im Eiltempo die durch eine Regenpause verlorene Zeit einholen zu wollen, da gab sie nur ein Game ab.

Doch ab dem 2:2 im zweiten Satz verlor sie den Faden, die 24-jährige Cornet zog mit drei Game-Gewinnen in Folge davon.

Ein leichter, von Williams ins Netz gesetzter Volley brachte schließlich die Entscheidung. "Wow, es ist wie ein Traum", kommentierte Cornet ihr erst zweites Major-Achtelfinale-

Eugenie Bouchard (CAN/13) schlug Andrea Petkovic (GER/20) 6:3, 6:4.

Nadal erstmals seit 2011 im Achtelfinale

Der Spanier Rafael Nadal steht hingegen erstmals seit 2011 im Wimbledon-Achtelfinale.

Der Weltranglisten-Erste besiegte am Samstag in Runde drei des Tennis-Grand Slams unter geschlossenem Dach des Center Courts den Kasachen Michail Kukuschkin 6:7(4),6:1,6:1,6:1.

Nächster Gegner des 28-Jährigen ist ein Youngster, und zwar der 19-jährige Australier Nick Kyrigios.

"Bin glücklich"

"Ich bin glücklich, dass ich es in die zweite Woche geschafft habe. In den letzten beiden Jahren bin ich in den ersten beiden Runden ausgeschieden", sagte er nach seinem Sieg.

"Auf dem Center Court zu spielen, das macht mich einfach emotional." Vor zwei Jahren war Nadal beim Londoner Klassiker in der zweiten, 2013 gar in Runde eins ausgeschieden. 2008 und 2010 hatte der Iberer das Turnier allerdings gewonnen.

Überraschender Verlust des ersten Satzes

Gegen den bis heuer in Wimbledon sieglos gewesenen Kukuschkin hatte der Favorit Satz eins im Tiebreak verloren. "Da war Michail sehr gut", sagte Nadal.

"Danach war es für mich mit aggressiverem Spiel aber leichter." Der Linkshänder meldete sich beeindruckend zurück und gab in Folge insgesamt nur drei Games ab.

Schon in seinen ersten beiden Matches hatte er sich nicht von einem Satzrückstand aus dem Konzept bringen lassen.

Federer souverän

Superstar Roger Federer zog in eindrucksvoller Manier ins Achtelfinale ein.

Der siebenfache Sieger im Tennis-Mekka schoss den Kolumbianer Santiago Giraldo nach genau zwei Stunden mit 6:3, 6:1, 6:3 vom Platz. Federer gab im gesamten Spielverlauf kein einziges Mal seinen Aufschlag ab.

"Ich bin sehr zufrieden", sagte Federer nach seinem zwölften Einzug in ein Wimbledon-Achtelfinale.

"Ich habe ohne großen Aufwand die zweite Woche erreicht." Egal, ob mit schnellen Punkten oder nach langen Ballwechsel, er fühle sich gut

Der 32-jährige Schweizer bekommt es nunmit dem an 23 gereihten Spanier Tommy Robredo zu tun, der sich Gegen den Polen Jerzy Janowicz 6:2, 6:4, 6:7 (5), 4:6 und 6:3 durchsetzt.

Regen wirbelt Spielplan durcheinander

Der Regen wirbelte den Spielplan durcheinander. So wurde vorerst nur auf dem Center Court unter dem geschlossenen Dach gespielt.

French-Open-Siegerin Maria Scharapowa sorgte da für das zweite Ergebnis des Tages, die Russin zog mit einem 6:3,6:0 bzw. elf Game-Gewinnen in Folge gegen die US-Amerikanerin Alison Riske in das Achtelfinale ein.

Am frühen Abend wurden einige Partien bereits für Samstag gestrichen.

Darunter war jene vom Schweizer Australian-Open-Sieger Stanislas Wawrinka gegen den Usbeken Denis Istomin, die Zweitrunden-Doppel von Jürgen Melzer und Julian Knowle bei den Herren sowie Oliver Marach im Mixed.

Auch die Auftaktpartie von ÖTV-Juniorin Julia Grabher wurde nicht mehr gespielt.

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