Thiem spielt zu viel auf Zufall

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Thiem: Rasen wird nicht zum Lieblingsbelag

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Dominic Thiem ist in seiner kurzen Einzel-Rasensaison sieglos geblieben.

Nach dem Erstrunden-Out im Queen's Club kassierte der Niederösterreicher auch im Grand-Slam-Turnier in Wimbledon eine Auftakt-Niederlage. Nächstes Jahr soll sich das aber ändern.

"Nächstes Jahr werde ich sicher nimmer bis zum Ende in Paris bleiben. Das war für die Rasensaison nicht so gut", sagte der Weltranglisten-57.

Insgesamt gesehen habe es aber auch Vorteile gehabt. "Für die ganze Entwicklung war es sicher besser, dass ich noch auf Sand geblieben bin", meinte Thiem.

Auf Sand ist vieles Zufall

Österreichs Nummer zwei hatte bei den French Open in der zweiten Runde gegen den spanischen Topstar Rafael Nadal in drei Sätzen verloren, war allerdings zu Trainingszwecken bis zum Turnierende in Frankreich geblieben.

"Nächstes Jahr werde ich nach Paris gleich auf Rasen gehen, dann wird es auch etwas anders aussehen", ist Thiem überzeugt. Momentan sei der Rasen sicher nicht sein Lieblingsbelag.

"Das Bewegen ist auf Gras ganz anders. Ich spiele auch zu viel auf Zufall hier. Auf Hartplatz und Sand weiß ich, wie ich den Punkt aufbaue, wie ich ihn kreieren kann und warum ich ihn gewonnen hab. Hier weiß ich es nicht wirklich", sagte der 20-Jährige nach der Viersatz-Niederlage gegen den australischen Qualifikanten Luke Saville.

Doppel mit Klizan

Schon bald soll das nicht mehr der Fall sein. "Es ist halt schwierig, sich auf dem Belag zu verbessern, da die Saison nur so kurz ist. Es wird sich nur verbessern, wenn ich drauf spiele, und das werde ich nächstes Jahr sicher mehr machen als dieses Jahr", blickte Thiem in die Zukunft. Die Liebe zu Wimbledon sei für heuer erloschen. "Aber vielleicht entwickelt sie sich ja noch", fügte Thiem hinzu.

In Wimbledon ist der Niederösterreicher mit dem Slowaken Martin Klizan noch im Doppel-Einsatz. Danach wird er auf Sand trainieren, um für die Auftritte bei den ATP-Turnieren in Hamburg (ab 14. Juli), Gstaad (ab 21. Juli) sowie auch Kitzbühel (ab 27. Juli) gerüstet zu sein.

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