Peya/Soares: Endstation Viertelfinale

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Der Wiener Alexander Peya und der Brasilianer Bruno Soares müssen weiter auf ihren ersten Grand-Slam-Titel warten.

Das Nummer-2-Duo ist am Mittwoch im Viertelfinale der Tennis-US-Open ausgeschieden, gegen die als Nummer elf gesetzten Spanier Marcel Granollers/Marc Lopez setzte es im Louis-Armstrong-Stadion eine 6:7(3),4:6-Niederlage.

Dieses Duell hatten Peya/Soares zuletzt einige Male gewonnen.

Probleme beim Service

Im diesmaligen 101-Minuten-Match hatten die gemeinsam auf Weltranglistenplatz drei liegenden Favoriten aber schon in Satz eins zu kämpfen, vor allem beim Service von Soares.

Der Südamerikaner rettete sich aber letztlich auch über den Aufschlag aus dieser Bredouille. Vier Breakbälle wurden abgewehrt, und so ging es ins Tiebreak. In diesem waren Granollers/Lopez aber um einiges konsequenter. Auf der anderen Seite des Netzes war in dieser PhasePeya der konstantere Spieler.

Zweiten Matchball genützt

Im zweiten Durchgang ging es bis inklusive dem elften Game ebenfalls mit dem Service, da hatten sogar Peya/Soares zwei Breakmöglichkeiten vorgefunden.

Bei einem 4:5-Rückstand ermöglichte Peya den Iberern aber mit zwei Fehlern bei Rückhand-Volleys Matchbälle. Nachdem der erste noch in einem sehenswerten Ballwechsel abgewehrt worden war, ließen Peya und Soares beim zweiten Mal einen Granollers-Schlag zwischen sich passieren. Der Ball landete aber nicht im Out, sondern knapp im Feld.

Grand-Slam-Bilanz

Die heurige Grand-Slam-Bilanz von Peya/Soares ist durchwachsen. Bei den Australian Open waren sie im Jänner im Achtelfinale ausgeschieden, bei den French Open Ende Mai gar in Runde zwei.

In Wimbledon standen die beiden Anfang Juli immerhin im Viertelfinale. Im Vorjahr waren sie in Paris im Halbfinale und in New York sogar im Endspiel. Da gab es ein 1:6,3:6 gegen Leander Paes/Radek Stepanek (IND/CZE). Jedenfalls werden sie nun auch einiges an Weltranglisten-Punkten verlieren.

ÖTV-Fahne wird hochgehalten

Lucas Miedler steht im Junioren-Bewerb hingegen im Viertelfinale.

Der Niederösterreicher schafft den Sprung an der Seite seines Doppelpartners Filippo Baldi. Das österreichisch-italienische Duo schlägt in der zweiten Runde die als Nummer sieben gesetzten Petros Chrysochos und Nino Serdarusic (CYP/CRO) denkbar knapp in drei Sätzen.

Miedler/Filippo gewinnen den ersten Durchgang 6:3, verlieren den zweiten aber 4:6 und haben dann im Champions-Tiebreak mit 10:4 das bessere Ende für sich.

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