Tirolerin durch Sehnenentzündung gehandicapt

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Für Patricia Mayr-Achleitner hat es 2011 bei den Grand-Slam-Turnieren einfach nicht sein sollen. Die 24-jährige Tirolerin musste sich auch im vierten Major dieses Jahres gleich in der ersten Runde geschlagen geben.

Sie unterlag am Montag bei den US Open in New York allerdings stark gehandicapt der Rumänin Monica Niculescu nach 84 Minuten mit 3:6,3:6.

"Wollte es nicht ansprechen"

Auch die Einnahme von zwei Voltaren-Schmerztabletten vor dem Match sowie ein dicker Stützverband am rechten Oberarm haben der Bad-Gastein-Finalistin nichts genützt.

Mayr-Achleitner spielte unter Schmerzen, seit einigen Wochen plagt sie eine Entzündung der Bizepssehne im rechten Schlagarm.

"Ich wollte das vor dem Match nicht ansprechen, weil das ja auch nicht fair dem Gegner gegenüber ist. Aber es behindert mich sehr, es sind nicht die üblichen Schulterschmerzen, sondern die Bizepssehne", sagte Mayr-Achleitner, die auch beim Aufschlag dadurch anfällig ist, wie ungewöhnliche zehn Doppelfehler beweisen.

"Wäre mehr drinnen gewesen"

"Nach dem Aufschlag strahlt es so sehr den Schulterweg hinunter, dass ich keine Vorhand mehr spielen kann. Darum ist es mir beim Returnspiel auch viel besser gegangen", erklärte Österreichs Nummer zwei, die sich auch mehrmals auf dem Platz behandeln ließ.

Dabei wäre gegen die unorthodox spielende Nummer 63 der Welt durchaus etwas möglich gewesen.

"Ende des ersten Satzes habe ich mich ein bisschen besser auf ihren Slice einstellen können. Es wäre mehr drinnen gewesen und es war nicht so eindeutig."

Pause kommt ungelegen

Mayr-Achleitner muss damit die Hoffnung auf ihren insgesamt dritten Erstrunden-Sieg bei einem der vier Major-Turniere auf 2012 vertagen.

Den Challenger-Einsatz in der kommenden Woche in Italien wird sie freilich absagen und sich einer gründlichen Untersuchung unterziehen.

Die Pause kommt ihr sehr ungelegen, weil sie nach dem Erfolg von Bad Gastein eine dreiwöchige Regenerations-Auszeit genommen hatte, in der sie keinerlei Probleme gehabt hatte.

Damit ist Tamira Paszek schon die letzte ÖTV-Vertreterin im Damen-Einzel. Die Wimbledon-Viertelfinalistin trifft voraussichtlich am Dienstag auf die Usbekin Akgul Amanmuradowa.

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