"Spitzensport und Ausbildung sind zentrale Bereiche"

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Der neue ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb über ...
... meine wichtigsten Ziele: Es gibt zwei Bereiche, die für mich in den kommenden Jahren
absolut zentral sein werden: der Spitzensport und die Ausbildung. Ich möchte versuchen, einen
geschlossenen Kreislauf zwischen einer hochqualifizierten Trainerausbildung und dem
Spitzensport zu erzeugen. Wir möchten, dass alle Trainer in Zukunft einem
Lizenzierungsverfahren unterliegen, d. h. eine verpflichtende Fort- und Weiterbildung haben.
Diese Fort- und Weiterbildung wird der ÖTV aber auch nutzen, um dabei zu kommunizieren, wie
wir uns die Ausbildung von jungen SpielerInnen vorstellen. Meine Vision wäre: Eltern fragen beim
ÖTV an: Wo wird mein Kind bestens betreut? Und auf der Website des ÖTV finden sie dann für
die jeweilige Region die qualifiziertesten Trainer.
... den Spitzensport in Österreich: Das oberste Gebot des österreichischen Tennisverbandes im
Spitzensport sind die beiden Nationalmannschaften. An ihnen und ihren Leistungen wird am Ende
des Tages auch der ÖTV gemessen. Um dafür Kontinuität aufzubauen, werden wir wieder ein
Junior-Davis Cup- und ein Junior-Fed Cup-Team einführen. Dort werden sich all jene SpielerInnen
wiederfinden, von denen wir der Meinung sind, dass sie in den nächsten Jahren in das Davis Cupbzw.
Fed Cup-Team hineinstoßen werden. Diese SpielerInnen werden seitens des ÖTV
besondere Förderungen erhalten: ein professionelles Setup im Bereich von Trainingsberatung,
physiotherapeutische Maßnahmen etc.
... das Leistungszentrum Südstadt: Der ÖTV wird künftig ein ganz klares und deutliches
Bekenntnis zum Leistungszentrum in der Südstadt abgeben. Wir werden trotzdem mit sämtlichen
dezentralen Akademien, die in einem „good standing“ mit ihrem Landesverband sind, sehr eng
zusammenarbeiten. Am Ende des Tages soll für Eltern die Planung der Karriere ihres Kindes im
ÖTV sehr transparent sein.
... die Turnierlandschaft in Österreich: Wir müssen für den Nachwuchs – von der untersten
Jugendstufe bis hinauf zur ITF-Ebene – eine klar strukturierte Turnierlandschaft in Österreich
erzeugen. Aus zwei Gründen: Je weniger SpielerInnen ins Ausland zu Turnieren fahren müssen,
umso mehr Reisekosten ersparen wir uns. Was aber fast noch wichtiger ist: Wir gewinnen damit
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aber auch Trainingstage durch vereinfachte An- und Abreise. Das alles muss am Ende des Tages
einen geschlossen Kreislauf ergeben zwischen topausgebildeten Trainern an der Basis, einem
klar strukturierten System und einer Turnierlandschaft für den Nachwuchs in Österreich.
… Thomas Muster: Er hat aufgezeigt dass man auch in Österreich mit Leistungsbereitschaft und
Durchhaltevermögen Nummer Eins im Welttennis werden kann. Ich freue mich, dass er bereit ist,
als Berater den Weg vorzuzeigen. Und hoffe, dass er die kritische Stimme ist, wenn er Fehler im
System entdeckt.
... die zusätzliche Nutzung von Tennisanlagen: Wir wollen Jugendlichen auf Tennisanlagen,
die über die räumlichen Möglichkeiten verfügen, eine Nachmittagsbetreuung, die über den
eigentlichen Tennisbereich hinausgeht, anbieten: Sie können dort ihre Hausaufgaben, ein
Koordinationstraining oder Tennis spielen etc. Und sind über die gesamte Zeit durch einen
Pädagogen betreut.
... ITN: Das Ziel ist, dass möglichst jeder Spieler, der regelmäßig Tennis spielt, eine ihm
zugeordnete ITN-Nummer hat und sich damit in der gesamt-österreichischen Rangliste abgebildet
findet. ITN wird in Zukunft also nicht nur ein Head-to-Head für Meisterschaftsspieler sein, sondern
es wird eine komplette österreichische Rangliste sein, in der Jürgen Melzer oder andere Profis
genauso aufscheinen, wie jeder Hobbyspieler.
... die Kommunikation im Verband: Sowohl die interne als auch die externe Kommunikation des
österreichischen Tennisverbandes soll künftig gestärkt werden. Wir werden uns sehr intensiv der
sogenannten neuen Medien – Facebook, Twitter etc. – annehmen. Die ÖTV-Website wird einen
Relaunch erfahren usw. Zusätzlich dazu werden wir neue Werbemöglichkeiten kreieren.Am S

Am Sonntag wurde Ronnie Leigeb zum neuen Präsidenten des österreichischen Tennis-Verbands gewählt.

Nach 15 Jahren übergibt der 70-jährige Dr. Ernst Wolner sein Amt an den 18 Jahren jüngeren Niederösterreicher.

"Wir waren schon längere Zeit im Gespräch. Es lief professionell und geregelt ab. Der Tennis-Verband hat als zweitgrößer Sportverband Österreichs eine große Verantwortung", freut sich Leitgeb auf seine Aufgabe. 

Bei einer Pressekonferenz im Novomatic Forum in Wien gab der ehemalige Muster-Macher und jetzige Manager von Jürgen Melzer und Tamira Paszek einen ersten Einblick in seine zukünftigen Pläne.

Der neue ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb über ...

...seine wichtigsten Ziele:

Es gibt zwei Bereiche, die für mich in den kommenden Jahren absolut zentral sein werden: der Spitzensport und die Ausbildung. Ich möchte versuchen, einengeschlossenen Kreislauf zwischen einer hochqualifizierten Trainerausbildung und dem Spitzensport zu erzeugen. Wir möchten, dass alle Trainer in Zukunft einem Lizenzierungsverfahren unterliegen, d. h. eine verpflichtende Fort- und Weiterbildung haben. Diese Fort- und Weiterbildung wird der ÖTV aber auch nutzen, um dabei zu kommunizieren, wie wir uns die Ausbildung von jungen SpielerInnen vorstellen. Meine Vision wäre: Eltern fragen beim ÖTV an: Wo wird mein Kind bestens betreut? Und auf der Website des ÖTV finden sie dann für die jeweilige Region die qualifiziertesten Trainer.

... den Spitzensport in Österreich:

 Das oberste Gebot des österreichischen Tennisverbandes im Spitzensport sind die beiden Nationalmannschaften. An ihnen und ihren Leistungen wird am Ende des Tages auch der ÖTV gemessen. Um dafür Kontinuität aufzubauen, werden wir wieder ein Junior-Davis Cup- und ein Junior-Fed Cup-Team einführen. Dort werden sich all jene SpielerInnen wiederfinden, von denen wir der Meinung sind, dass sie in den nächsten Jahren in das Davis Cup bzw. Fed Cup-Team hineinstoßen werden. Diese SpielerInnen werden seitens des ÖTV besondere Förderungen erhalten: ein professionelles Setup im Bereich von Trainingsberatung, physiotherapeutische Maßnahmen etc.

... das Leistungszentrum Südstadt:

Der ÖTV wird künftig ein ganz klares und deutliches Bekenntnis zum Leistungszentrum in der Südstadt abgeben. Wir werden trotzdem mit sämtlichen dezentralen Akademien, die in einem „good standing“ mit ihrem Landesverband sind, sehr eng zusammenarbeiten. Am Ende des Tages soll für Eltern die Planung der Karriere ihres Kindes im ÖTV sehr transparent sein.

... die Turnierlandschaft in Österreich:

Wir müssen für den Nachwuchs – von der untersten Jugendstufe bis hinauf zur ITF-Ebene – eine klar strukturierte Turnierlandschaft in Österreich erzeugen. Aus zwei Gründen: Je weniger SpielerInnen ins Ausland zu Turnieren fahren müssen, umso mehr Reisekosten ersparen wir uns. Was aber fast noch wichtiger ist: Wir gewinnen damit aber auch Trainingstage durch vereinfachte An- und Abreise. Das alles muss am Ende des Tages einen geschlossen Kreislauf ergeben zwischen topausgebildeten Trainern an der Basis, einem klar strukturierten System und einer Turnierlandschaft für den Nachwuchs in Österreich.

… Thomas Muster: Er hat aufgezeigt dass man auch in Österreich mit Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen Nummer Eins im Welttennis werden kann. Ich freue mich, dass er bereit ist, als Berater den Weg vorzuzeigen. Und hoffe, dass er die kritische Stimme ist, wenn er Fehler im System entdeckt.

... die zusätzliche Nutzung von Tennisanlagen:

Wir wollen Jugendlichen auf Tennisanlagen, die über die räumlichen Möglichkeiten verfügen, eine Nachmittagsbetreuung, die über den eigentlichen Tennisbereich hinausgeht, anbieten: Sie können dort ihre Hausaufgaben machen, ein Koordinationstraining absolvieren oder Tennis spielen etc. Und sie sind dabei über die gesamte Zeit durch einen Pädagogen betreut.

... ITN:

Das Ziel ist, dass möglichst jeder Spieler, der regelmäßig Tennis spielt, eine ihm zugeordnete ITN-Nummer hat und sich damit in der gesamt-österreichischen Rangliste abgebildet findet. ITN wird in Zukunft also nicht nur ein Head-to-Head für Meisterschaftsspieler sein, sondern es wird eine komplette österreichische Rangliste sein, in der Jürgen Melzer oder andere Profis genauso aufscheinen, wie jeder Hobbyspieler.

... die Kommunikation im Verband:

Sowohl die interne als auch die externe Kommunikation des österreichischen Tennisverbandes soll künftig gestärkt werden. Wir werden uns sehr intensiv der sogenannten neuen Medien – Facebook, Twitter etc. – annehmen. Die ÖTV-Website wird einen Relaunch erfahren usw. Zusätzlich dazu werden wir neue Werbemöglichkeiten kreieren.

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