Paszek: "Bin eine Kämpferin!"

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Paszek: "Es ist wichtig, weiter positiv zu bleiben"

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Elf Spiele, zehn Niederlagen. Das Jahr 2013 verlief für Tamira Paszek nun wirklich nicht nach Wunsch.

„2013 war für mich bislang natürlich eine sehr schwierige Saison“, gesteht die 22-jährige Vorarlbergerin gegenüber LAOLA1.

„Die Matches sind nicht nach meinen Wünschen verlaufen. Natürlich bin ich sehr enttäuscht darüber. Schließlich habe ich mit meinem Coach Andrei Pavel und meinem Fitness-Trainer Jez Green eine tolle Saison-Vorbereitung absolviert.“

Körper machte Probleme

Die schlechte Bilanz war allerdings auch den Umständen geschuldet. Neben einer Verletzung an der linken Schulter musste sich die aktuelle Nummer 33 der Welt auch noch mit einer Virus-Erkrankung und Problemen mit den Atemwegen herumärgern.

„Ich hatte in den letzten Monaten sehr viel Pech mit Verletzungen und meinen Erkrankungen“, blickt die Dornbirnerin auf die entmutigenden letzten Wochen zurück.

„Das hat die ganze Situation natürlich noch schwieriger für mich gemacht. Ich bin aber eine Kämpferin und ich weiß, wie wichtig es ist, weiter positiv zu bleiben. Das ist das Allerwichtigste.“

In Runde eins gegen US-Amerikanerin Oudin

Dementsprechend rückt die Freundin von Wolverhampton-Verteidiger Georg Margreitter die bevorstehende nächste Aufgabe in den Fokus: Am Montag (2. Partie nach 11 Uhr LIVE im LAOLA1-Ticker) trifft sie bei den French Open in der ersten Runde auf die US-Amerikanerin Melanie Oudin.

„Ich habe schon vorher einmal gegen sie gespielt und kenne ihr Spiel“, so Paszek, die die bisherigen beiden Duelle mit der Weltranglisten-78. für sich entscheiden konnte. „Ich werde dort rausgehen, mein Spiel spielen, geduldig bleiben und auf meine Chancen warten. Es wird sehr wichtig sein, aggressiv zu spielen.“

Keine gute Paris-Bilanz

An Paris hat sie freilich nicht die besten Erinnerungen. Fünf Mal versuchte Paszek bisher in Roland Garros ihr Glück, nur 2007 schaffte sie es in Runde zwei, wo sie gegen die spätere Siegerin Justine Henin verlor.

Zudem misslang die Generalprobe für die French Open: Nach einer dreiwöchigen Pause meldete sich Paszek in der vergangenen Woche in Straßburg zurück, wo sie gegen die Französin Virginie Razzano chancenlos war.

Damit muss die Wimbledon-Viertelfinalistin des Vorjahres weiter auf ihren ersten Sieg auf Sand in diesem Jahr warten. Trotzdem ist sie froh, dass in Straßburg zumindest ihr Körper wieder mitgespielt hat. „Ich bin sehr glücklich, dass ich wieder gesund bin.“

Paszek fiebert Auftakt entgegen

Dementsprechend groß ist auch die Vorfreude auf den nächsten Einsatz: „ Ich freue mich schon, wenn das Turnier losgeht“, fiebert sie ihrem Auftaktmatch in Roland Garros entgegen.

Und selbst wenn erneut in Runde eins Endstation sein sollte, blickt Paszek bereits kämpferisch in die Zukunft: „Es gibt keinen Ersatz für harte Arbeit und alles was ich machen kann ist, noch härter zu trainieren und weiterhin die richtigen Dinge zu tun. Ich hoffe, dass sich dann wieder alles zum Besseren wendet.“

Christian Frühwald

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