Auch Wozniacki ist schon raus

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Wozniacki out, Williams muss über drei Sätze gehen

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Die Turnierfavoriten im Herrenturnier der mit 28,028 Mio. Euro dotierten French Open sind am Donnerstag mühelos in die dritte Runde eingezogen.

Rafael Nadal nahm mit einem 6:4,6:3,6:1-Erfolg über seinen spanischen Landsmann Nicolas Almagro die zweite von sieben Hürden auf dem Weg zum zehnten Titel. Auch Novak Djokovic war gegen Gilles Muller (LUX) beim 6:1,6:4,6:4 ungefährdet.

Probleme bei Djokovic

Allerdings sorgte Djokovic im zweiten Satz kurz doch für Sorgenfalten bei seinen Fans wie auch bei seinem Trainerteam um Boris Becker.

Der 28-jährige Serbe klagte über Leistenprobleme und musste auf dem Platz behandelt werden, konnte dann aber weiterspielen. Im Kampf um den Achtelfinaleinzug trifft er nun auf den jungen Australier Thanasi Kokkinakis, der sich mit 8:6 im fünften Satz im "Aussie"-Duell mit Bernard Tomic durchsetzte.

Williams müht sich

Die Nummer eins der Damen hatte hingegen weit mehr Mühe als ihr lieb war. Die US-Amerikanerin Serena Williams kämpfte sich gegen die Deutsche Anna-Lena Friedsam zu einem 5:7,6:3,6:3-Erfolg. Friedsam leistete Serena Williams immerhin 1:57 Stunden Widerstand, der US-Star trifft nun in einem Schlager auf Victoria Asarenka.

Die auf Position 27 geführte Weißrussin gilt nach dem 6:2,6:3 über die Tschechin Lucie Hradecka als große Hürde für Williams.

Was Friedsam verwehrt blieb gelang einer anderen Deutschen: Die plötzlich wieder erstarkte Julia Görges überraschte mit der Dänin Caroline Wozniacki die Nummer 5 des Turniers mit einem 6:4,7:6(4)-Erfolg.

Nadal kommt in Fahrt

Almagro war Nadal als Aufbaugegner für das programmierte Viertelfinal-Duell mit dem topgesetzten Serben Novak Djokovic gerade recht gekommen. In nunmehr vier Paris-Duellen der beiden hat Nadal noch keinen Satz abgegeben.

"Ich habe sehr gut, sehr solide gespielt", sagte Nadal. In der dritten Runde spielt er gegen Andrej Kusnezow, nachdem der Russe den Niederösterreicher Jürgen Melzer in vier Sätzen besiegt hat.

Gar nicht so einfach wie erwartet hatten es auch Petra Kvitova (CZE-4) bzw. Andy Murray (GBR-3).

Kvitova rang Silvia Soler-Espinosa (ESP) 6:7(4),6:4,6:2 nieder, Murray musste gegen Sandplatz-Spezialist Joao Sousa (POR) den zweiten Satz abgeben, siegte aber nach 2:30 Stunden 6:2,4:6,6:4,6:1.

Fußball-Prominenz gibt sich die Ehre

Auch für prominente Unterstützung aus dem Fußball-Lager ist Paris gut. Nach Bastian Schweinsteiger, der seine (Nun-Doch-)Freundin Ana Ivanovic unterstützte, erschien auch Paris-St.-Germain-Stürmer Zlatan Ibrahimovic in Roland Garros.

Unweit vom Parc de Prince, der Heimstätte seines Klubs, sah er Djokovic über die Schulter und gratulierte dem Serben auch mit einem Handschlag.

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