Als Nummer eins ins Endspiel

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Sharapova als neue Nummer eins ins Endspiel

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Mit einer beeindruckenden Leistung hat sich Maria Sharapova am Fronleichnamstag im zehnten Anlauf erstmals für das French-Open-Finale qualifiziert.

Lediglich 77 Minuten benötigte die 25-jährige Russin, ehe sie Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien überraschend glatt mit 6:3 und 6:3 eliminiert hatte.

Sharapova trifft nun auf die sensationell ins Endspiel vorgestoßene Sara Errani, die damit nach zwei Finalteilnahmen von Francesca Schiavone (2010 Siegerin) erneut für einen Italien-Beitrag im Kampf um den Siegerscheck sorgt.

Ein Sieg zum "Sharapova Slam"

Sharapova löst unabhängig vom Ausgang des Finales die Weißrussin Victoria Azarenka an der Spitze der Weltrangliste ab.

Für die Russin kein neues Erlebnis, verbrachte sie in ihrer Karriere doch schon 17 Wochen auf dem Tennis-Thron.

"Ich habe immer davon geträumt, hier im Endspiel zu stehen", freute sich Sharapova, der am Samstag auch der vierte noch fehlende Major-Titel gelingen könnte.

2004 in Wimbledon, 2006 bei den US Open und 2008 bei den Australian Open hat die 1,88 m große Russin mit Wohnsitz in Florida bereits zugeschlagen.

Schulter-OP als herber Rückschlag

Eine Schulter-Operation hatte Sharapova zwischenzeitlich aber bis auf Platz 126 zurückgeworfen.

Nun steht sie wieder ganz oben und ist auch gegen die Sensations-Gegnerin im Endspiel, Sara Errani, die heuer im Vorfeld schon mit drei Sandplatz-Titeln auf sich aufmerksam gemacht hatte, Favoritin.

Der gleich alten Errani, die gemeinsam mit Roberta Vinci auch im Doppel-Endspiel (Freitag) steht, sind Favoritenrollen aber egal.

Errani besiegt auch Stosur

Das bewies sich auch am Donnerstag gegen die als Nummer sechs gesetzte Samantha Stosur.

Die nur 1,64 m große Errani setzte ihren Erfolgslauf im zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres mit einem 7:5,1:6,6:3-Erfolg über die Australierin fort.

Für die Veranstalter des WTA-Turniers in Bad Gastein bedeutete dies aber schlechte Nachrichten: Noch am Donnerstag sagte die Italienerin ihren geplanten Trip ins Gasteinertal, wo sie die Nummer 1 gewesen wäre, ab.

"Hätte es mir nie träumen lassen"

Errani hat freilich allen Grund, glücklich zu sein. "Es ist unglaublich, ich hätte mir das vor dem Turnier nie träumen lassen", frohlockte Errani, die auch ihr neues Ranking kaum glauben kann. "Ich fühle mich nicht wie eine Top-Ten-Spielerin, aber jetzt werde ich eine sein, das ist so komisch."

Nach diesem Turnier müsse sie sich entspannen und darüber nachdenken. "Vielleicht war vorher mein Problem, dass ich nicht wirklich daran geglaubt habe, auch die besten Spielerinnen schlagen zu können."

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