Serena Williams muss ersten Satzverlust hinnehmen

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Im Viertelfinale der French Open musste Top-Favoritin Serena Williams den ersten Satzverlust im Turnierverlauf hinnehmen.

Die Weltranglisten-Erste schlug die Russin Svetlana Kuznetsova, Paris-Siegerin von 2009, dann aber doch noch mit 6:1, 3:6, 6:3 und fuhr damit ihren 29. Sieg in Folge ein.

Die 31-jährige US-Amerikanerin trifft nun auf Vorjahres-Finalistin Sara Errani.

Die 26-jährige Italienerin behielt gegen die an vier gesetzte Polin Agnieszka Radwanska mit 6:4, 7:6 (6) die Oberhand.

Erste US-Amerikanerin im Halbfinale seit 2004

Williams ist die erste US-Amerikanerin seit neun Jahren, die es in Roland Garros unter die letzten Vier schaffte. Zuletzt gelang dieses Kunststück Jennifer Capriati im Jahr 2004.

Einen ihrer insgesamt 15 Grand-Slam-Titel hat Williams in Paris gewonnen. Der Traum von Titel Nummer zwei schien gegen Kuznetsova für kurze Zeit kurz vor dem Zerplatzen zu sein.

0:2-Rückstand im dritten Satz

0:2 lag die US-Amerikanerin, die besonders mit ihrem Aufschlag haderte, im dritten Satz zurück, ehe sie mit fünf Game-Gewinnen in Folge das Blatt doch noch wenden konnte.

In ihren vier vorangegangenen Partien gab Williams insgesamt nur zehn Games ab.

"Ich bin sehr glücklich"

"Ich bin sehr glücklich, dass ich dieses Viertelfinal-Match heute gewonnen habe. Ich habe mich nämlich schon die ganze Nacht davor gefürchtet", gestand Williams nach der Partie.

"Es war wirklich ein sehr schwieriges Match. Das ist aber auch gut für mich. Obwohl ich jetzt ziemlich erschöpft bin."

Klare 5:0-Führung im Head-to-Head

Gegen Errani wird sie ihre ganzen Kräfte erneut brauchen. Das Head-to-Head spricht mit 5:0 zwar eine eine klare Sprache, nach ihrem Sensationslauf im vergangenen Jahr, ist der Italienerin aber auch heuer alles zuzutrauen.

Wie wohl sich Errani in Roland Garros fühlt, musste auch Radwanska am Dienstag anerkennen. Von den sechs vorangenen Aufeinandertreffen verlor die Polin zuvor nur eine und diese Niederlage lag bereits sieben Jahre zurück.

Trotzdem hatte diesmal die kampffreudige Errani nach knapp zwei Stunden Spielzeit das bessere Ende für sich.

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