Thiem winkt Duell mit Nadal, Melzer gegen Tsonga?

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Dominic Thiem winkt bei den French Open in der zweiten Runde ein Duell mit dem Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal.

Dafür muss der ÖTV-Youngster aber zuerst seine Erstrunden-Hürde überwinden.

Zum Auftakt bekommt es Thiem mit dem französischen Wild-Card-Spieler Paul-Henri Mathieu (ATP 83) zu tun.

Nadal spielt in Runde eins gegen den US-Amerikaner Robbby Ginepri, der ebenfalls dank einer Wild Card im Hauptbewerb steht.

Thiem will nicht an Nadal denken

Dominic Thiem möchte noch gar nicht an den möglichen Zweitrunden-Hit gegen Nadal denken.

"Ich schau' sowie nur auf die erste Runde. Natürlich weiß ich, wer in der zweiten Runde warten würde", gestand Thiem. Doch zunächst werde es mit Paul-Henri Mathieu schwierig genug.

"Ich kenne ihn nicht. Aber Mathieu ist ein super Spieler, der war, glaube ich, schon mal Nummer 13 der Welt", erklärte der Niederösterreicher und verschätzte sich knapp.

Mathieu, aktuell 83. im ATP-Ranking, lag im April 2008 auf Platz zwölf. "Wenn ich gut spiele, ist sicher was drin", so Thiem. Er weiß aber, dass es gegen einen Franzosen nicht so leicht sein wird. "Da werden viele gegen mich sein."

Noch nicht topfit

Von seiner Fitness her ist nach seiner Magen-Darm-Erkrankung noch nicht hundertprozentig genesen.

Zum Topzustand fehlt ihm "jetzt sicher noch einiges, aber ich denke, dass das in den nächsten zwei Tagen weg sein wird und ich dann schon knapp an die 100 Prozent komme."

Thiem verfolgte in Nizza noch das Halbfinale seines Stallkollegen bei Günter Bresnik, Ernests Gulbis, und flog noch Freitagabend nach Paris.

Bresnik: "Schwere Auslosung"

Coach Bresnik sprach von einer schweren Auslosung. "Die zweite Runde soundso, aber auch Mathieu. Der ist voll fit und hat heuer sehr gut gespielt. Er ist ein alter Fuchs und ein Franzose", stellte der Wiener fest.

Thiem selbst sei noch nicht voll auf der Höhe. "So eine Krankheit verlangt ihren Zoll. Er wird noch immer früher müde als vor zwei Wochen."

Melzer droht frühes Duell mit Tsonga

Jürgen Melzer trifft in seinem Erstrunden-Match auf den Belgier David Goffin (ATP 106).

"Okay, na bitte. Das ist machbar. Gegen Goffin habe ich zweimal gespielt und zweimal gewonnen", war die erste Reaktion von Jürgen Melzer auf die Auslosung.

"Das ist ein Okay-Los, das kann man deutlich schlimmer treffen", sagte Melzer, erinnerte aber daran, dass Goffin in Roland Garros schon einmal sehr gut gespielt hat.

2012 stürmte der aktuelle Weltranglisten-106. als Qualifikant ins Achtelfinale, wo er erst Roger Federer in vier Sätzen unterlag.

Danach gegen Tsonga?

Bei einem Sieg bekommt es der Viertelfinalist von Düsseldorfer auf jeden Fall mit deinem Franzosen zu tun.

Melzer trifft entweder auf den an 13 gesetzten Publikums-Liebling Jo-Wilfried Tsonga oder Edouard Roger-Vasselin.

Meusburger gegen Debütantin

Bei den Damen trifft Österreichs Nummer eins Yvonne Meusburger in der ersten Runde der French Open auf die französische Wild-Card-Spielerin Amandine Hesse.

Die 21-Jährige ist aktuell nur die Nummer 221 in WTA-Ranking und steht in Roland Garros erstmals im Hauptbewerb eines Grand-Slam-Turniers.

Mayr-Achleitner gegen Pennetta

Bei einem Sieg würde es Meusburger entweder mit Samantha Stosur (AUS/19) oder Monica Puig (PUE) zu tun bekommen.

Die Tirolerin Patricia Mayr-Achleitner muss zum Auftakt gegen die an zwölf gesetzte Italienerin Flavia Pennetta ran.

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