ÖTV-Team sieht sich auf Augenhöhe

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Am Sonntag hob Österreichs Fed Cup-Team um 10:25 Uhr ab in Richtung Tel Aviv.

„Nach fast fünfzehn Stunden Reise“ (Patricia Mayr-Achleitner) hatte Österreichs Fed Cup-Team in der Nacht von Sonntag auf Montag das Ende der Reise erreicht.

Eilat, eine Stadt an der Südspitze Israels im Süden der Wüste Negev, um dort auf der Anlage des Municipal Tennis Clubs in der Europa / Afrika-Zone den Aufstieg in die Weltgruppe II des Fed Cups wahr zu machen.

Gruppensieg zum Aufstieg nötig

Dazu wäre zunächst der Sieg in Gruppe A (gegen Estland und Bulgarien) nötig.

Danach müssten Tamira Paszek, Mayr-Achleitner, Yvonne Meusburger und Sandra Klemenschits in einem Play-off-Duell gegen den Sieger der Gruppe C (mit Schweden, Ungarn, Griechenland und Bosnien-Herzegowina) bestehen.

Damit wären Paszek & Co für das Play-off der Weltgruppe II (21./22.4.; Anm.) qualifiziert. Ein Ziel, das laut Waber, durchaus realistisch ist.

"Wir sind in Augenhöhe"

"Wir sind zwar nicht die Favoriten, aber wir sind auf Augenhöhe. Ich glaube an unsere Spielerinnen und bin überzeugt, dass wir mit der Konkurrenz mithalten können."

Die Voraussetzungen stimmen jedenfalls: Nachdem die Trainingseinheiten noch am Dienstag aufgrund von Regen beeinträchtigt waren, wurde jetzt für den Rest der Woche Schönwetter prophezeit.

Auftakt am Donnerstag gegen Estland

„Wir konnten am Dienstag erst am Abend auf feuchtem Untergrund trainieren, mittlerweile sind wir auch sonnig“, grinst Waber. Auf Estland trifft das ÖTV-Team am Donnerstag, auf Bulgarien am Freitag (jeweils 9:00 Uhr MEZ).

Dass es für Paszek & Co nicht einfach werden wird, ist Waber klar. Die Aufgabe wird aber durch die Tatsache erleichtert, dass Estlands Kaia Kanepi abgesagt hat. "Damit sind wir gegen Estland Favorit.“

Ausgeglichene Partie gegen Bulgarien

Im Team Bulgariens ist Tsvetana Pironkova als aktuelle Weltranglisten-47. die eindeutige Nummer eins, daher, so Wager, werde es eine ausgeglichene Partie werden.

Hinter ihr rangieren Dia Evtimova (WTA 155) und Elitsa Kostova (WTA 157).

In beide Partien gehen die ÖTV-Mädels allerdings mit einer „Geheimwaffe“ im Gepäck: Im Spielerhotel Princess Hotel „versorgt uns ein Vorarlberger Koch, der seit 23 Jahren in Israel lebt und arbeitet, ausgezeichnet“, so Waber.

„Wir bekommen Obst oder am Abend sogar einmal ein Schnitzel, wenn wir das wollen.“

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